Wird das Office überflüssig?

März 2020 | Wirtschaftswoche | Unternehmertum

Wird das Office überflüssig?

Alternative Homeoffice – die digitale Transformation macht es möglich.

Tobias Hagenau Co-Founder und Head of Marketing und Sales bei awork
AWORK / Unternehmensbeitrag

Arbeiten wann und wo man möchte? Was zunächst nach einem Wunschtraum klingt, ist für Freiberufler längst Realität. Auch für viele Unternehmen wird zeit- und ortsunabhängiges Arbeiten relevanter. Die Gründe sind vielfältig: vom steigenden Wunsch nach Vereinbarkeit von Beruf und Familie bis hin zu unvorhergesehenen Ereignissen, wie z.B. aktuell dem Corona-Virus. Die drohende Epidemie zwingt viele Unternehmer dazu, ihre Angestellten vorsorglich ins Homeoffice zu schicken. Geht das so einfach?


Die einfache Antwort: Ja. Passende Strukturen und geeignete Tools gibt es. Einige kleinere Teams haben schon vor Jahren das klassische Büro abgeschafft und arbeiten nur noch aus dem Homeoffice. Bei anderen – auch großen Unternehmen – ist die Option einige Tage pro Woche aus dem Homeoffice zu arbeiten längst Bestandteil der Unternehmenskultur. Es lässt sich nicht leugnen: Remote Work ist auf dem Vormarsch.


 
Netflix & Chill? Von wegen!
 


Im Prinzip könnten rund 30 Prozent der Beschäftigten in Deutschland von zuhause aus arbeiten und würden dies auch tun. Das belegt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). In der Praxis arbeiten aber nur 12 Prozent der Arbeitnehmer tatsächlich aus dem Homeoffice. Und das, obwohl ihre Arbeit problemlos aus dem heimischen Büro verrichtet werden könnte. Woran liegt das? Das DIW geht davon aus, dass es vorrangig die Arbeitgeber sind, die den Schritt in Richtung neue Arbeitsmodelle scheuen.


Dabei lohnt es sich, Abstand von festen Arbeitszeiten und vorgeschriebenen Handlungsabläufen zu nehmen. Die Stanford University hat herausgefunden, dass Remote Work die Produktivität von Mitarbeitern steigert. Die Studienergebnisse belegen, dass Mitarbeiter im Homeoffice seltener krank werden, zufriedener sind und bis zu 13 Prozent produktiver arbeiten.


 
So gelingt der Schritt zum Digital Workplace


 
Damit Remote Work klappt, muss neben der Einstellung vor allem eines stimmen: die Infrastruktur. Im Gespräch mit zahlreichen Kunden und aus unserer eigenen Erfahrung haben sich einige Tools als unerlässlich entpuppt. Dazu gehören: ein Tool zum Chatten im Team, die technische Möglichkeit zur Videokonferenz (bestenfalls mit eigens für diesen Case installierter Konferenz-Kamera), eine Lösung zum Austausch von Daten und ein Tool zur Koordination von Aufgaben und Projekten.


Ein solches Projektmanagement-Tool ist beispielsweise awork. In diesem Tool kommen alle To-Dos, Deadlines und erfassten Zeiten zusammen – mobil oder in der Web-App. Auch die Abstimmung zu Projekten und Aufgaben kann in awork abgebildet werden. Über ein Chatfenster direkt unter der jeweiligen Aufgabe können auch Dateien beigefügt werden. Die projektübergreifende Planung von Kapazitäten und Teammitgliedern runden das Angebot ab. Unsere Erfahrung: Dank awork ist es überflüssig, dass alle Projektteilnehmer ständig zusammen an einen Tisch kommen.


 
Der digitale Arbeitsplatz ist kein Selbstzweck


 
Mit dem passenden Tool-Stack ist die Arbeit allein nicht getan. Ebenso wichtig sind Vorbilder, die den übergreifenden Sinn hinter den Tools vermitteln, mit Vorurteilen aufräumen und Unsicherheiten abbauen. Den Kulturwandel im Unternehmen anzustoßen gehört ebenso zum Digitalen Arbeitsplatz, wie die dafür notwendige Software und eine agile Arbeitsweise. Entscheidend ist am Ende die gelebte Unternehmenskultur.

 

www.awork.io