#InnovationmadeinSaxony

Dezember 2020 | Handelsblatt | Perspektiven 2021

#InnovationmadeinSaxony

Sachsen setzt mit der Innovationsplattform futureSAX auf einen Mix aus Sichtbarkeit, Impulsen und Vernetzung, um die Potentiale des Innovationsökosystems zu heben.

Marina Heimann – Geschäftsführerin futureSAX
futureSAX / Anzeige

Mit dem IT-Businessplan-Wettbewerb „futureSAX“ hatte es angefangen. 20 Jahre später ist daraus die Innovationsplattform des Freistaates Sachsen entstanden, die Gründende, etablierte Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Investoren und Investorinnen sowie die Unterstützungslandschaft zusammenbringt.

 

„Bei uns in Sachsen gibt es viele starke Branchennetzwerke, regionale Gründerinitiativen, technologiefokussierte Cluster und traditionelle Verbände – vom Silicon Saxony über verschiedene junge Hubs in Dresden, Chemnitz und Leipzig bis hin zu den vom Bund geförderten WIR-Projekten,“ erklärt Marina Heimann, Geschäftsführerin der futureSAX GmbH. „Innovationen entstehen aber gerade an den Schnittstellen,“ bringt es Frau Heimann auf den Punkt. Das führt bspw. dazu, dass ein Hersteller für Automatisierungstechnik aus Dresden mit einem Textilhersteller aus dem ländlichen Raum kooperiert, um die Produktion von FFP2-Schutzmasken von China zurück nach Sachsen zu holen.

 

futureSAX fungiert dabei nicht nur als Netzwerk der Netzwerke, sondern als technologieoffene und branchenübergreifende zentrale Anlaufstelle des sächsischen Innovationsökosystems mit insgesamt über 8.500 Kontakten. Das erleichtert es z. B. den innovativen Start-ups und Hochschulausgründungen Beziehungen zu etablierten Mittelständlern und Kapitalgebern aufzubauen. Gleichzeitig entdecken die hiesigen Unternehmen, welche Möglichkeiten ihnen die exzellente regionale Forschungslandschaft für die Entwicklung neuer Innovationen bietet. Ziel ist es, die Effektivität von Innovationsprozessen zu steigern, damit Ideen schneller am Markt ankommen. Gerade KMU ohne eigene große F&E-Abteilungen können durch den Transfer ihr innovatives Potential besser ausschöpfen. Um Beispiele erfolgreichen Transfers besser sichtbar zu machen, vergibt der Freistaat alle zwei Jahre den Sächsischen Transferpreis. „Sichtbarkeit ist zentraler Baustein für ein starkes Gründungs- und Innovationsökosystem,“ weiß die futureSAX-Geschäftsführerin. „Tolle Ideen müssen gesehen werden, damit daraus erfolgreiche Innovationen werden.“

 

Neben dem Transferpreis organisiert futureSAX die Staatspreise für Gründende und etablierte Unternehmen. Zusätzlich bringt die Sächsische Investoren Roadshow innovative Wachstumsunternehmen mit Kapitalgebern zusammen. Mit Erfolg. So sammelten z. B. die Gründerpreisträger des Jahres 2019, wandelbots, mit ihrer Innovation, einem smarten Stift zur einfachen Programmierung von Industrierobotern, im Mai 26 Millionen Euro ein. Auch die diesjährigen Gewinner, Morpheus Space, überzeugten vor kurzem eine Reihe internationaler Investoren mit ihren kompakten Satellitenantrieben.

 

Dieser Mix aus Impulsen, Sichtbarkeit und Vernetzung nährt das lebendige Gründungs- und Innovationsökosystem in Sachsen und ist die Basis für
#InnovationmadeinSaxony.

 

www.futureSAX.de