Krisenfest durch digitales HR-Management

Juli 2020 | Handelsblatt | Innovation 4.0

Krisenfest durch digitales HR-Management

Compliance und Risikominimierung durch Digitalisierung

»Die Digitalisierung der HR- Prozesse (Human Resources) ist der wichtigste Hebel zur Risiko-minimierung für Krisen und zur Einhaltung der DSGVO.« Michael Wahler Inhaber WAHLER Human Resources
WAHLER Human Resources / Anzeige

Die Digitalisierung der HR-Pro-zesse (Human Resources) ist der wichtigste Hebel zur Risikominimierung für Krisen und zur Einhaltung der DSGVO. Die Einführung der EU-DSGVO und insbesondere die aktuelle Coronakrise zeigen eindrücklich, wie wichtig die Einführung einer digitalen Infrastruktur ist. Die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen unter Berücksichtigung der Datenschutzrichtlinien für den dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg ist gerade  auch im Mittelstand entscheidend.


„Die Digitalisierung kann die Einhaltung der Vorschriften der DSGVO unterstützen und gleichzeitig durch virtuelle Zusammenarbeit das Risiko bei unvorhersehbaren Ereignissen minimieren“, betont Michael Wahler, Inhaber des Münchner Beratungsunternehmens WAHLER Human Resources. Es bietet eine ganzheitliche HR-Beratung an, die mit den Kunden gemeinsam die Digitalisierung gestaltet, um diese effektiv im Unternehmen zu etablieren.


Insbesondere der Fachkräftemangel führt dazu, dass die Aus- und Weiterbildung gerade im Mittelstand immer mehr Bedeutung gewinnt. Nur durch konsequenten Einsatz digitaler Medien, Prozesse und Systeme können die Herausforderungen an HR zukünftig gemeistert werden. Denn die neuen technischen Möglichkeiten der HR-Cloud-Systeme haben immense Vorteile für den Bereich der Human Resources: Prozesse werden schneller, eingefahrene Strukturen werden hinterfragt und im Bedarfsfall verändert. „Wenn man sich einmal klarmacht, wie zeitaufwändig mangelhafte Strukturen sind, erkennt man schnell die Vorteile der neuen Technik“, so Michael Wahler. Außerdem finden es Mitarbeiter zunehmend irritierend, wenn einfache Dinge wie Urlaubsanträge oder Trainingsanfragen noch mittels Papierformular gestellt werden sollen.


 Trotz vieler offensichtlicher Vorteile sind die Beharrungskräfte in vielen Unternehmen groß. „Ohne eine schlüssige Antwort auf die Frage ‚Warum soll alles anders werden’ und ohne Abschied von liebgewonnenen Gewohnheiten wird es keine Akzeptanz der digitalen HR geben können“. Mehr noch als für die Mitarbeiter kommen auf die Führungskräfte zunehmend neue Aufgaben zu. Zuallererst müssen sie die neuen digitalen Möglichkeiten auch nutzen – und zwar eigenhändig. Ein Weiterreichen an das Sekretariat wäre gänzlich falsch, findet Wahler, denn schließlich haben die Frauen und Männer an der Spitze eine Vorbildfunktion für das gesamte Unternehmen. Wahlers Erfahrung ist hier eindeutig: „Die Digitalisierung eines Unternehmens scheitert gewöhnlich nicht an der Technik, sondern an der Kultur im Unternehmen, insbesondere an der Bereitschaft der Führungskräfte, selbst im System aktiv zu werden“. Die Führungskräfte müssten sich hier an ganz praktische Dinge gewöhnen. So werde beispielsweise das Gesprächsprotokoll eines Mitarbeitergespräches eben nicht mehr ausgedruckt, sondern direkt im System erfasst und mittels elektronischen Workflows von allen Beteiligten freigegeben. Die durch diese digitalen Workflows gewonnene Prozesseffizienz steigert nachweislich die Zufriedenheit der Mitarbeiter und fördert damit auch die Mitarbeiterbindung.


 Daneben stellen die unbestreitba-ren Vorteile einer erhöhten Datentransparenz für die Führungskräfte besondere Herausforderungen dar. Denn Führung dürfe nicht als kontrollierende Instanz und Machtposition durch eine gesteigerte Transparenz von HR-Informationen wahrgenommen werden. Vielmehr müsse diese für eine individuellere und zielgenauere Förderung und Anerkennung von persönlicher Leistung der Mitarbeiter genutzt werden.


Vor dem Hintergrund solcher Anforderungen beschäftigen sich HR-Experten wie Michael Wahler schon seit geraumer Zeit mit dem Umwandlungsprozess. WAHLER Human Resources vereint die wesentlichen Elemente für eine moderne, digitale HR-Funktion in seinem Beratungsportfolio und steht damit für eine ganzheitliche Ausrichtung bei der Digitalisierung von  HR. „Wir bieten ein integriertes Leistungsportfolio, um neben der rein technischen Umsetzung der Digitalisierung insbesondere die Weiterentwicklung der Organisation und der Kultur nachhaltig zu unterstützen.“ Wer sich in das spannende Thema noch intensiver vertiefen möchte, kann auf das von Michael Wahler gemeinsam mit Professor Dr. Wolfgang Appel herausgegebene Buch „Die digitale HR-Organisation. Wo wir stehen, was wir brauchen“, das im vergangenen Jahr erschienen ist, zurückgreifen. (Luchterhand Verlag, 339 Seiten, 39 Euro).

www.wahler-hr.com