Nur ein gutes Reporting-Frontend reicht nicht aus

Datengestützt Entscheidungen treffen – schnell & fundiert mit Elastic Self-Service
Andy Löwen ist Director Microsoft bei der avantum consult GmbH
Andy Löwen ist Director Microsoft bei der avantum consult GmbH
avantum consult GmbH Beitrag

Unternehmen bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Investitionsbereitschaft, stetigen und teilweise radikalen Marktveränderungen und Kostensenkungsdruck. Sie müssen heutzutage schnell auf Veränderungen reagieren können. Für den Fachbereich ist es daher umso wichtiger, selbstständig und agil auf Daten zugreifen zu können, um aus diesen die nötigen Erkenntnisse zu generieren – dies ermöglicht Elastic Self-Service. Wie das konkret funktioniert, erklärt Andy Löwen, Director Microsoft bei avantum.

Wie kann Elastic Self-Service die Performance von Unternehmen verbessern?
Klassische Business-Intelligence-Systeme, sofern diese im Einsatz sind, können mit der Geschwindigkeit oft nur schwer mithalten, mit der sich die Anforderungen im Fachbereich ändern. Datenintegration und Reporting im Self-Service sind im Fachbereich längst angekommen, jedoch sind sie trotz guter Tool-Unterstützung keine Selbstläufer.

Elastic Self-Service macht den Fachbereich effizienter und entlastet gleichzeitig die IT: Keine langen Vorlaufzeiten, um auf die steuerungsrelevanten Kennzahlen zuzugreifen, keine schlechte Qualität der Daten, kein hoher manueller Aufwand mehr.

Erfüllen Reporting-Frontends denn nicht genau diesen Zweck?
Die Erfahrung zeigt, dass die wahren Herausforderungen nicht in der Visualisierung von Kennzahlen liegen, sondern vielmehr im Zugriff auf die richtigen Daten in einer verwertbaren Form. Benötigt der Fachbereich die Auswertung einer neuen Kennzahl, kann im Self-Service selbstständig und agil auf die relevanten Daten zugegriffen oder es können neue Daten integriert werden. Durch den so erstellten Report ist sofort ersichtlich, ob die neue Kennzahl die Wertschöpfung vorantreibt. Typischerweise sind diese Aufgaben Data Warehouses und Data Lakes vorbehalten, die diese Funktionalitäten mitbringen.

Ist dieser Ansatz denn auch für den Mittelstand geeignet?
Ganz klar ja. Ein Datenmodell kann innerhalb weniger Tage individuell erarbeitet und direkt in ein Microsoft Power BI Dashboard mit relevanten Kennzahlen überführt werden.

Wie erreichen Unternehmen die optimale Wertschöpfung ihrer Daten?
Über eine individuelle Erarbeitung eines Datenmodells – anhand konkreter Use Cases im Sinne von Elastic Self-Service mit Power BI – wird die Datennutzung optimiert. Dieses Datenmodell kann in ein passgenaues Dashboard überführt werden, das zur sofortigen Kollaboration im Fachbereich bereitsteht.

Können Mittelständler das allein stemmen oder benötigen sie einen kompetenten Partner?
Grundvoraussetzung für Self-Service im Fachbereich ist eine gute Datenarchitektur im Einklang mit der eingesetzten Technologie. Deshalb sollte man sich unbedingt einen erfahrenen Partner wie avantum zur Unterstützung heranziehen. Die Experten prüfen die Datenarchitektur, sprechen Empfehlungen zur Optimierung aus und schulen Unternehmen in den Grundlagen und der Verwendung von Power BI. Im Self-Service-Ansatz gehören dazu Know-how-Aufbau zu Datenexport, -transformation und -modellierung sowie Zeitlogiken, Methodik und Best Practices. Das Anwenden dieser Methode zahlt ebenso unmittelbar auf das IT-Konzept ein. Die Resultate können sogar als Blueprint zukunftssicher und ausbaubar in einem Data Warehouse implementiert werden.

www.avantum.de/microsoft

 

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