Arbeitsort der Zukunft: Büro oder Zuhause?

Aufgrund eines Coronafalls musste EY gleich zu Anfang der Pandemie die Arbeit auf Remote umstellen. Wie heute und in Zukunft im Unternehmen gearbeitet wird, erzählen Jan-Rainer Hinz und Bettina Kehrle von EY.
Bettina Kehrle, Talent Development Leader, EY Europe West & Germany/ Jan-Rainer Hinz, Mitglied der Geschäftsführung, Personalleiter (Chief Human Resources Officer) und Arbeitsdirektor, EY Deutschland
Bettina Kehrle, Talent Development Leader, EY Europe West & Germany/ Jan-Rainer Hinz, Mitglied der Geschäftsführung, Personalleiter (Chief Human Resources Officer) und Arbeitsdirektor, EY Deutschland
Ernst & Young GmbH Beitrag

Hat das Arbeiten im Büro Zukunft?

Jan-Rainer Hinz: Unser abrupter Wechsel ins Homeoffice zu Pandemiebeginn hat uns gezeigt: Die Arbeit funktioniert im Wesentlichen auch ohne Büropräsenz. Im Prüfungs- und Beratungsgeschäft sind wir ohnehin an das mobile Arbeiten gewöhnt. Befragungen unter den Mitarbeitenden zeigen aber auch: Die meisten wünschen sich wieder mehr persönliche Treffen im Büro, um sich besser austauschen und leichter voneinander lernen zu können. Deshalb werden wir einen Trend der letzten Monate fortsetzen: das hybride Arbeiten, also einen Mix aus Präsenz im Büro und bei unseren Kunden sowie im Homeoffice.

Was sind die Vorteile des hybriden Arbeitens?

Bettina Kehrle: Uns ist wichtig, eine flexible Lösung zu schaffen, welche die Vorteile aller Arbeitsformen verbindet: mehr Nachhaltigkeit durch weniger Pendeln, mehr Freiräume in der Arbeits- und Freizeitgestaltung sowie genug Zeit für den persönlichen Austausch und für unsere Teamkultur. All das bietet das hybride Arbeitsmodell bei EY. Durch eine smarte Arbeitsorganisation, wie beispielsweise mit hilfreichen Tools und vielfältigen, teils hybriden Weiterbildungsformen für die steile Lernkurve, entfalten wir das volle Potenzial – sowohl für die Arbeitsergebnisse als auch für die Mitarbeitenden. 

Wie wird das im Alltag gelebt? Ist das eine Führungsfrage?

Bettina Kehrle: Unsere Führungskräfte werden sensibilisiert und unterstützt, um die Wünsche der Mitarbeitenden und die Erfordernisse für den Projekterfolg bestmöglich zu vereinen. Durch den Austausch im Team und durch flexible Arbeits- und Terminplanung finden wir individuelle Lösungen für die unterschiedlichen Lebenslagen unserer Mitarbeitenden.
Die Zeit des Homeschoolings hat gezeigt, wie gut das auch in besonderen Belastungssituationen funktioniert. In der hybriden Zusammenarbeit profitieren wir von diesen Erfahrungen. Die Optimierung der technologischen Infrastruktur trägt ebenfalls dazu bei, die Umsetzung im Alltag zu erleichtern.

Wie funktioniert hybrides Arbeiten nicht nur, sondern bereitet zudem auch Freude?

Jan-Rainer Hinz: Unser Geschäft ist „People Business“ und wir wissen, dass für eine erstklassige Leistung die Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden zentral ist. Dafür tun wir einiges: Wir bieten ein Sportprogramm für die Tage zu Hause und unterstützen bei der Trennung von Beruflichem und Privatem in der neuen Arbeitswelt. Zudem setzen wir bei Überstunden auf Freizeitausgleich statt Bonuszahlungen und behalten mit einem Ampel- und Benachrichtigungssystem Arbeitsspitzen im Blick. Dies erreichen wir transparent gemeinsam im Teaming mit den Mitarbeitenden der Arbeitnehmervertretung. Die Resonanz ist sehr positiv. Wir wollen Mitarbeitende nachhaltig fordern und fördern, nicht überfordern – deshalb macht Karriere bei EY auch so viel Spaß.


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