Unternehmensmobilität 4.0 - Firmenwagen, Bahn, E-Car

April 2015 | Capital | Mobilität

Unternehmensmobilität 4.0 - Firmenwagen, Bahn, E-Car

Höhere Produktivität durch intelligente Vernetzung ist in aller Munde - die Rede ist von Industrie 4.0.

Carano Software Solutions GmbH / Anzeige

Diese Digitalisierung überträgt sich auch auf die Mobilität: Großstadthipster nutzen Carsharing  per App und Autos kommen aus dem 3-D-Drucker. Aber auch des „Deutschen liebstes Kind“ hat im Jahr 2015 seine Bedeutung nicht verloren. Ein Firmenfahrzeug schafft Vertrauen und motiviert. Doch der gesellschaftliche Wandel schreitet voran: Shared Economy heißt das Wort der Stunde. Multimodalität  erweist sich als reizvoll und flexibel. Der Imageschub für das Unternehmen ist ein passabler Nebeneffekt.  Aber wie steht es um die Wirtschaftlichkeit?  

 

Die Verschmelzung von Travel- und Fuhrparkmanagement stellt viele Betriebe vor Herausforderungen. Zu viele Informationen müssen ausgewertet werden, um ganzheitliche Mobilitätsprofile zu erstellen. Ein weiterer Aspekt ist der Datenschutz. Betriebsräte haben Bedenken: Wird der Mitarbeiter gläsern? Diese Besorgnis kommt nicht von ungefähr. In Zeiten der Industrie 4.0 liefern „Connected Cars“, also die Vernetzung von Fahrer und Fahrzeug mit dem Hersteller, anderen Fahrzeugen sowie der Umwelt, Unmengen an Datenströmen, die es zu bewältigen gilt. Übergreifende Plattformen, in denen die Daten zusammenfließen und sowohl rechtskonform als auch nutzbringend ausgewertet werden können, schaffen Abhilfe. 

 

Matthias von Tippelskirch, Geschäftsführer der Carano Software Solutions GmbH, hat sich die Entwicklung solcher IT-Lösungen zur Aufgabe gemacht. 

 

Herr von Tippelskirch, wie sehen Sie die Entwicklungen im Bereich Unternehmensmobilität?

 

Unser 20 Jahre altes Firmencredo „Die Schnellen überholen die Großen“ hat heute mehr Brisanz als je zuvor. Automatisierte Prozesse sind die Grundvoraussetzung, um im Wandel der Mobilität kosteneffizient agieren zu können. Auch die Vernetzung der beteiligten Akteure wie Fahrer, Unternehmen, Dienstleister oder Hersteller wird weiter zunehmen. 

 

Wie können sich Unternehmen mit dem Fokus „Fuhrpark“ auf diese sich wandelnde Mobilität vorbereiten? 

 

Der „Big Bang“ wird ausbleiben. Sinnvoll ist, neue Mobilitätskomponenten schrittweise einzubinden. Unmittelbare Kostenvorteile, längerfristiger Nutzen sowie Mitarbeitermotivation oder Umweltimage können abgeschätzt und mit IT-Unterstützung umgesetzt werden. In Cloud- Computing-Plattformen können mittels Webservice vielfältige Dienste integriert werden.

 

Thema Elektromobilität: Zukunftsfähig oder vor dem Aussterben bedroht?

 

Es ist richtig, dass die Anfangsinvestition und unsichere Restwerte noch große Hindernisse darstellen. Mit dem Forschungsprojekt Shared E-Fleet erproben wir in Praxistests, wie sich eine geteilte Nutzung von Elektroflotten auf die Wirtschaftlichkeit auswirkt. Aber auch andere Faktoren wie Ökologie spielen eine Rolle. Elektromobilität wird zunächst als eine Ergänzung zum herkömmlichen Fuhrpark zu bewerten sein. Zukünftig wird sie jedoch aus meiner Sicht an Bedeutung gewinnen. 

 

Matthias von Tippelskirch; Geschäftsführer, Carano Software Solutions GmbH

 

CARANO SOFTWARE SOLUTIONS

Carano bietet Software, Cloud-Lösun-gen und Apps für Geschäftsprozesse rund um Fahrzeuge wie Beschaffung, Verwaltung, Schadenmanagement, Reporting und Carsharing.

 

Kontaktdaten:

Matthias von Tippelskirch

Alt-Moabit 90

10559 Berlin

Telefon:  +49 30 399944-0

 

E-Mail: info@carano.de

 

www.carano.de