Der Fachmann für da Vinci®-Operationen

Oktober 2017 | Die Zeit | Zukunft Medizin

Der Fachmann für da Vinci®-Operationen

Wenn es um präziseste urologische Operationen mit der Roboter assistierten minimal-invasiven Einheit da Vinci® geht, dann gibt es einen Fachmann. Dr. med. Rainer Hein ist Chefarzt der urologischen Klinik im Klinikum Magdeburg.

Chefarzt Dr. med. Rainer Hein an der da Vinci®-Steuereinheit
KLINIK MAGDEBURG / Unternehmensbeitrag

Er hat mittlerweile über 500 Operationen mit dem System ausgeführt und gehört damit zu Europas Experten.
 

Im Bestreben die Vorteile der laparoskopischen (Schlüsselloch-) Chirurgie mit dem dreidimensionalen Sehen in der „offenen“ Chirurgie zu vereinen und damit die Sicherheit und Qualität des chirurgischen Eingriffs weiter zu optimieren, ist es in den USA zur Entwicklung der Roboter assistierten Chirurgie gekommen. Das da Vinci®-Operationssystem gilt als die weltweit modernste Entwicklung auf dem Gebiet der minimal-invasiven Operationen. Diese Roboter unterstützte Technik ermöglicht es, mit maximaler Präzision Patienten bei minimaler Belastung mit sehr guten Ergebnissen zu operieren. Der sogenannte „Roboter“ führt aber keine einzige Bewegung selbständig aus. Er wird allein vom Operateur gesteuert und es ist immer noch seine handwerkliche Kunst und operative Expertise.

Dabei ist das Spektrum im urologischen Bereich sehr breit angelegt. Sämtliche ablative und rekonstruktive urologischen Eingriffe im Bauchraum können mit dem da Vinci-System durchgeführt werden. Dies sind z.B. Nierenteilresektionen bei Tumorerkrankung, Nierenbeckenplastiken bei Harnleiterabgangsengen, Radikalentfernung der Prostata mit Nerverhalt bei Prostatakrebs bis zur Radikalentfernung der Blase bei Krebs mit Anlage eines Blasenersatzes (Ileumconduit oder Ileumneoblase) komplett intrakorporal. Es gibt deutschlandweit nur sehr wenige Operateure, die einen solchen Eingriff beherrschen.

Für die Patienten sind die Vorteile mehr als deutlich: kein großer Bauchschnitt, eine viel schnellere Rekonvaleszenz, weniger Schmerzen und ein geringerer Blutverlust. Damit verkürzt sich natürlich der Krankenhausaufenthalt und auch für die Wundheilung ist eine da Vinci®-Operation förderlich. Studien, die einen Vergleich zwischen offenen, minimal-invasiven und den robotisch unterstützten da Vinci®-OPs betrachten, weisen eine deutlich geringere Reinterventions- und Transfusionsrate auf. Im Klinikum Magdeburg sprechen diese Zahlen auch eine eindeutige Sprache – die Vorzüge der da Vinci®-Operationen liegen also klar auf der Hand.  

Dr. Rainer Hein schätzt an dem System besonders, dass er entspannt die Steuereinheit bedienen kann und nicht verkrampft die minimal-invasiven Instrumente führen muss. „Dazu kommt eine grandiose Sicht durch die hochauflösende Bildqualität und die Doppel-Linsen-Optik für räumliches Sehen am Monitor. So ist auch eine 5-6 Stunden-OP mit höchster Konzentration und ohne Muskel-Ermüdungserscheinungen  zu leisten.“  
 

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