Kurkuma statt Kortison?

Juni 2021 | Die Zeit | Gesundheit & Volkskrankheiten

Kurkuma statt Kortison?

Der ayurvedische Ansatz bei chronischen Hautleiden

Kurkuma zählt zu den stärksten natürlichen Antioxidantien, wirkt entzündungshemmend, und reguliert die Zellerneuerung.
Ruehe Healthcare GmbH / Beitrag

Bis vor wenigen Jahren galt Ayurveda hierzulande noch als exotisches Wellnesskonzept. Doch zunehmend rückt der medizinische Aspekt der ganzheitlichen Pflanzenheilkunde in den Vordergrund. Längst hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Ayurveda als Medizin anerkannt und die Behandlungsmethoden finden in immer mehr Klinken Anwendung. So unterhält zum Beispiel das Immanuel-Krankenhaus der Charité Berlin eine eigene Ayurveda-Ambulanz. Denn das jahrtausendealte Wissen aus Indien zeigt insbesondere bei der Behandlung chronischer Beschwerden beachtliche Erfolge –so auch bei Hauterkrankungen wie Schuppenflechte und Neurodermitis.

 

Erkennen, was „unter die Haut“ geht

Ayurveda nimmt den ganzen Menschen in den Blick und berücksichtigt auch, welche äußeren Einflüsse Erkrankungen begünstigen können. Viele Betroffene reagieren besonders in Stresssituationen mit Entzündungsschüben, andere merken, dass bestimmte Genussmittel oder Wetterbedingungen ihre Erkrankung triggern.


Doch so verschieden die Auslöser auch sind, sie haben eines gemein: Die Selbstregulation des Körpers ist aus dem Takt geraten. Der Ansatz des Ayurveda ist es daher, nicht nur die Symptome zu lindern, sondern die Haut wieder in Balance zu bringen, damit sie ihre natürlichen Schutz- und Regenerationsmechanismen reaktivieren kann.

 

Die Selbstheilung fördern

Doch was bedeutet es eigentlich, die Haut wieder in Balance zu bringen? Grundsätzlich ist damit eine gesunde Hautflora (Mikrobiom) gemeint. Befindet sich das Mikrobiom in seinem natürlichen Gleichgewicht, reguliert es wichtige Stoffwechselprozesse auf unserer Haut. Diese Prozesse fördern die Wundheilung, den Aufbau der Hautbarriere zum Schutz vor Eindringlingen, sie sorgen für einen gesunden pH-Wert und den optimalen Feuchtigkeitshaushalt.


Bei chronischen Hauterkrankungen sind diese natürlichen Schutzfunktionen meist völlig gestört, daher kommt es zu einem Kreislauf aus Rötungen, Juckreiz und Entzündungen. Was nun zählt, ist die richtige Aufbaupflege. Diese sollte nicht nur die Hautflora regenerieren, sondern auch möglichst viel Schutz bieten, bis sich das Mi-krobiom stabilisiert hat. Am besten sind dazu reichhaltige und rückfettende Salben mit natürlichen Ölen geeignet, wie etwa Kokosöl oder Sheabutter.


Heilpflanzen für ein gesundes Mikrobiom

Zu den traditionellen ayurvedischen Heilpflanzen für die Haut zählt zum Beispiel Kurkuma, das stark antiseptisch wirkt und freie Radikale bindet. Aber auch Färberwurzel, Neem oder Sweet Indrajao sind zur Unterstützung bei chronischen Hautkrankheiten bewährt. Sie enthalten nicht nur regenerierende und beruhigende Nährstoffe, sondern wirken auch ausgleichend auf die Zellaktivität und können so neuen Entzündungen vorbeugen.
Salben, die nach der indischen Ayurveda-Lehre zusammengestellt werden, sind mittlerweile auch in deutschen Apotheken erhältlich, etwa die Repairpflege von Sorion. Sie wurde speziell für irritierte, entzündete und juckende Haut entwickelt.


Eine Gratis-Probe der Sorion Repair Creme (12 ml) können Sie kostenlos per Mail anfordern unter probe@ruehe-healthcare.com.

 

www.sorion.de