Der Community-Effekt

Dezember 2019 | Handelsblatt | Perspektiven 2020

Der Community-Effekt

Innovation braucht Kooperation. Deshalb bringt der Smart Systems Hub relevante Partner zusammen und ermöglicht so einen beschleunigten Go-To-Market.

MICHAEL KAISER Geschäftsführer Smart Systems Hub
Smart Systems Hub / Anzeige

Lange waren es große Firmen, die neue Wege vorgaben. Mit der Digitalisierung verschieben sich diese Kräfte jedoch: Heute haben die „jungen Wilden“ in Sachen Innovation die Nase vorn. Allerdings verfügen Start-ups oftmals nicht über den nötigen Zugang zu Kapital, Know-how und Manpower, um die volle PS auf die Straße zu bringen. Das Schlüsselwort heißt deshalb Kooperation. Das weiß man auch beim Dresdner Smart Systems Hub. Hier wird gezielt die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit gefördert. „Strategisches Ziel des Smart Systems Hub ist es, das Internet der Dinge für Anwender erlebbar zu machen und sie ganz konkret bei der Implementierung von IoT-Lösungen zu unterstützen“, erklärt Geschäftsführer Michael Kaiser.


Dazu gehöre der Aufbau eines Ökosystems ebenso wie die Vermittlung von Fachkräften. „Neuerdings stellen wir uns jedoch noch einer weiteren Aufgabe, der wir großes Potenzial zuschreiben: der Co-Innovation.“ Der Erfolg des Dresdner Co-Innovationsprozesses liegt darin, alle beteiligten Akteure an einen Ort zu bringen, führt Kaiser weiter aus: „Viele unterschätzen die Bedeutung des Raums – physisch und auch methodisch. Mit den von uns entwickelten Formaten schaffen wir genau diesen Raum.“


Mit Formaten sind beispielsweise der Thin[gk]athon® oder die Digital Product Factory gemeint. Beide zielen auf einen beschleunigten Go-To-Market ab – also darauf, Kunden möglichst schnell fertige Produkte zu präsentieren. Beim Thin[gk]athon® entwickeln Vollblut-Programmierer in nur vier Tagen Lösungen für die IoT-Herausforderungen der Kunden. Im Rahmen der Digital Product Factory werden diese Lösungen dann innerhalb von drei Monaten so weiterentwickelt, dass sie als 80%-Lösung und damit erstes anwendbares Produkt vorgestellt werden können.


Möglich wird all das allerdings erst durch das starke Netzwerk hinter dem Smart Systems Hub: Unter den 450 relevanten Partnern finden sich Schlüsselpartner wie Infineon, SAP, T-Systems und Globalfoundries, die die Technologiekernbausteine Software, Hardware und Konnektivität abdecken. „Darüber hinaus bietet der Smart Systems Hub insgesamt 15 erfolgreiche IoT-und Innovationsformate sowie 20 Jahre IoT-Praxis durch das im Hub gebündelte Wissen“, unterstreicht Kaiser.


Besonderes Augenmerk legt man in Dresden derzeit auf 5G-Anwendungen, deren großes Potenzial sich insbesondere in der Industrieautomatisierung bemerkbar machen wird, wie Kaiser weiß: „Der 5G-Mobilfunk zeichnet sich durch sehr geringe Latenzzeiten und eine hohe Datenbreite aus. Dadurch ergeben sich ganz neue Möglichkeiten für die Interaktion zwischen Menschen und Robotern. Eine schnelle Entwicklung erwarten wir durch sogenannte 5G-Campus-Netzwerke. Hierbei handelt sich um lokale Firmennetzwerke, wie sie auch von unseren Smart Systems Hub Schlüsselpartnern zur Verfügung gestellt werden. Als Smart Systems Hub werden wir im Rahmen unserer Co-Innovationsformate eben diese Infrastruktur eines 5G-Campus-Netzwerkes zur Verfügung stellen und damit die Möglichkeit bieten, mit unseren Partnern und Anwendern gemeinsam an neuen IoT-Lösungen zu arbeiten.“

 

 

 

www.smart-systems-hub.de