Die Firmengruppe MANN zeigt, wie sich Holzverarbeitung, Energieerzeugung und Ressourcenschonung zu einem nachhaltigen Geschäftsmodell verbinden lassen. Aus heimischem Rundholz entstehen zunächst Schnittholz und weitere Holzprodukte. Was dabei nicht stofflich genutzt werden kann, wird konsequent weiterverarbeitet – zu Holzpellets, Rindenmulch oder erneuerbarer Energie. So entsteht ein nahezu geschlossener Rohstoff- und Energiekreislauf, der Abfälle vermeidet und fossile Energieträger ersetzt.
Nachhaltigkeit ist dabei kein Zusatz zum Kerngeschäft, sondern ein wirtschaftlicher Erfolgsfaktor. Windkraft, Photovoltaik und Biomasse bilden die Basis einer weitgehend eigenständigen Energieversorgung. Batteriespeicher und digitales Energiemanagement sorgen dafür, dass Erzeugung, Speicherung und Verbrauch optimal aufeinander abgestimmt werden. Überschüssige Energie wird gespeichert und bei Bedarf genutzt, Lastspitzen werden reduziert und die Eigenversorgung gestärkt. Mit einer jährlichen Stromerzeugung von rund 9,5 GWh kann der Standort seinen Strombedarf bilanziell vollständig selbst decken.
Auch die bei der Stromerzeugung entstehende Wärme wird genutzt – für die Produktion von Holzpellets. Die gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme erhöht die Energieeffizienz zusätzlich und trägt dazu bei, Ressourcen bestmöglich auszuschöpfen. Ergänzt wird das Konzept durch die Elektrifizierung des Fuhrparks. Viele Pkw und Lkw fahren bereits vollelektrisch und werden überwiegend mit selbst erzeugtem Ökostrom geladen. Die dabei gewonnenen Erfahrungen bringt die Firmengruppe über MANN Strom auch in bundesweite Stromtarife sowie Lade- und Energielösungen für Privatund Gewerbekunden ein. Das Beispiel MANN zeigt, wie ökologische Verantwortung und wirtschaftlicher Erfolg zusammenwirken können – und Nachhaltigkeit zum Wettbewerbsvorteil wird.
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Mit selbst erzeugtem Ökostrom und einem elektrifizierten Fuhrpark setzt MANN auf eine klimafreundliche Zukunft.