Zwischen Roboterarmen, Wasserstofftechnologien und KI-Demos entscheidet sich auf der Hannover Messe jedes Jahr, wie Zukunft konkret wird. 2026 steht sie unter dem Motto „Think tech forward“. Der Verein Deutscher Ingenieure, VDI, greift diesen Impuls auf – und führt ihn weiter.
Unter dem Stichwort „Vom Denken ins Machen“ verbindet der VDI seinen Auftritt mit der Initiative „Zukunft Deutschland 2050“ und richtet den Blick auf die Frage, wie technologische Stärke schneller in die Anwendung kommt und wirtschaftliche Stärke entfacht. Im Zentrum stehen drei Themen: die Innovationsfähigkeit Deutschlands, zukunftsfähige Energiesysteme und Frauen im Ingenieurberuf.
Lange Genehmigungsprozesse, regulatorische Unsicherheit, Investitionszurückhaltung: Deutschland gilt zwar als starker Forschungsstandort, doch bei der Innovationsfähigkeit hakt es oft. „Ein wettbewerbsfähiger Standort entscheidet sich nicht im Ideenwettbewerb, sondern im Umsetzungstempo. Wenn wir unsere technologische Stärke behaupten wollen, müssen wir Innovationszyklen verkürzen und Investitionen erleichtern“, betont VDI-Direktor Adrian Willig.
Im Handlungsfeld Energiesysteme geht es um Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und Technologieoffenheit – von der Flexibilisierung bis zur Wasserstoffwirtschaft. Beim Thema Frauen im Ingenieurberuf rückt der VDI den Fachkräftemangel in den Fokus: Mehr Frauen für technische Berufe zu gewinnen, gilt als entscheidender Hebel für die Zukunftsfähigkeit des Standorts.
Die Initiative „Zukunft Deutschland 2050“ ist langfristig ausgerichtet: Mit rund 125.000 Mitgliedern bündelt der VDI technisches Know-how aus allen Schlüsselbranchen und versteht sich als Brücke zwischen Wissenschaft, Industrie und Politik. „Der VDI bringt beste Voraussetzungen mit, um einen wichtigen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands zu leisten“, so Adrian Willig. In Hannover zeigt der VDI, wie aus Analyse Handlung wird und aus Technologie industrielle Praxis. Das Signal: Zukunft entsteht nicht im Konzeptpapier, sondern in der Umsetzung.
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