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Jochen Schmitz, Leiter International Fleet bei der Volkswagen Financial Services AG spricht im Interview über Veränderungen im Flottengeschäft.
Jochen Schmitz, Leiter International Fleet bei der Volkswagen Financial Services AG
Volkswagen Financial Services AG Beitrag

Herr Schmitz, warum fokussieren Sie sich nun auch auf Nicht-Konzernmarken?
Wir wollen und müssen in der Lage sein, den gesamten Fuhrpark unserer Kunden mit unseren Dienstleistungen auszustatten. In Deutschland gibt es Großkunden, bei denen die Marken des Volkswagen Konzerns den Hauptanteil in der Flotte ausmachen. Dies ändert sich allerdings, wenn wir über die Ländergrenzen gehen. Natürlich führt unsere Internationalität auch dazu, dass wir unser Großkundengeschäft in Deutschland stärken und sichern.

 

Und welche Maßnahmen gibt es noch?
International arbeiten wir ständig mit unseren Landesgesellschaften an einer Optimierung der Performance, um große, länderübergreifende Ausschreibungen gewinnen zu können. Folglich werden wir auch ein zentrales Tendermanagement einführen. Besonders wichtig ist uns aber das Beziehungsmanagement zu unseren Kunden. Denn wir haben den Anspruch in Bezug auf TCO und neue Mobilität bestens zu beraten – gerade in Zeiten steigender Komplexität und einer Diversifikation in der Mobilität.

 

Kundenbedürfnisse verändern sich. Was erwartet heutzutage ein Großkunde?
Wir merken, dass das „Rundum-sorglos-Paket“, nicht nur beim Leasing, sondern in der gesamten Mobilität immer wichtiger wird. Viele Unternehmen führen Abteilungen, die sich mit der Dienstwagenflotte beschäftigen, und die Organisation von Geschäftsreisen zusammen. Genau das erwartet der Großkunde auch von uns. Er will Mobilität aus einer Hand erhalten.

 

Wie sieht die Flotte der Zukunft aus? Was werden Sie Kunden anbieten können?
In Zukunft werden wir nicht mehr nur Autos managen, sondern uns um ganzheitliche Mobilität kümmern. Der wichtigste Teil bleibt aber das Auto. Trotzdem entsteht eine stärkere Diversifikation der Mobilität. Es wird Mitarbeiter geben, die keinen Dienstwagen brauchen, weil sie in einer Metropolregion wohnen und es der Lebensabschnitt zulässt. Diese setzen auf Mobilitätsbudget für verschiedene Verkehrsmittel. Das müssen wir genauso verwalten und managen können wie den klassischen Dienstwagenfahrer. Eine Entwicklung, die sich aber in den Regionen und Ländern in unterschiedlicher Ausprägung vollziehen wird.

 

Wie unterstützen Sie im Bereich der E-Mobilität?
Wir bieten seit 2018 ein E-Mobilitäts-Consulting. Im Rahmen dessen analysieren wir beispielsweise mit dem Kunden Fahrerprofile: Für welches Fahrerprofil ist eigentlich welcher Antrieb geeignet – ist es ein Benziner, ein Diesel, ein Hybrid oder ein reines Batterieauto? Wie sieht es mit der Ladeinfrastruktur auf dem jeweiligen Betriebsgelände aus? Auch ein Kunde muss sich frühzeitig Gedanken machen, wenn er in 2020 E-Autos anschaffen will.

 


www.internationalfleet.com

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