Gemeinsam in die Zukunft des digitalen MV

September 2019 | Wirtschaftswoche | Unternehmertum

Gemeinsam in die Zukunft des digitalen MV

Beitrag des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern

Christian Pegel, Digitalisierungsminister Mecklenburg-Vorpommern
Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern / Unternehmensbeitrag

Mecklenburg-Vorpommern, du wunderschönes Flächenland. Ein Land zum Leben. Arbeiten oder studieren, wo andere Urlaub machen. Digitale Geschäftsmodelle mit Blick aufs Wasser entwickeln. Ein Satz wollte bisher nicht so recht in die Reihe passen. Was jedoch gerade im äußersten Nordosten Deutschlands heranwächst und vorangetrieben wird, gibt jeden Anlass dazu, dass sich dieses Bild ändern wird. Mittlerweile gestandene Unternehmen, wie Advocado oder GWA Hygiene sind in Mecklenburg-Vorpommern keine Ausnahme mehr. Die digitale Transformation in einem Bundesland mit gerade einmal 69 Einwohnern pro Quadratkilometer stellt die Verantwortlichen vor riesige Herausforderungen. Gerade wenn es mit digitaler Infrastruktur um die Voraussetzung für den digitalen Wandel geht, herrscht in MV eine ganz klare Marschroute: „Wir resignieren nicht, sondern packen die Dinge gemeinsam an“, fasst der Digitalisierungsminister des Landes, Christian Pegel, diese zusammen. „Als der erste Aufruf des Bundes kam und es darum ging, Fördermittel für den Breitbandausbau zu beantragen, haben unsere Kolleginnen und Kollegen auf Seite des Landes und in den Kreisen Seite an Seite Anträge gestellt.

Die Schlagzahl an Antragstellungen haben wir dann von Bundesförderaufruf zu Aufruf gesteigert mit dem Ergebnis, dass insgesamt rund 840 Millionen Euro Bundesmittel nach Mecklenburg-Vorpommern fließen. Zusammen mit einer knappen halben Milliarde Euro Landesgeld gehen wir jetzt gemeinsam den Breitbandausbau weiter an, um die Glasfaser-PS in die Fläche zu bringen.“ In MV rollen längst die Bagger und verlegen kilometerweise Kabel durch die durch Felder geprägte Landschaft „damit unsere Bürgerinnen und Bürger, genau wie unsere Unternehmerinnen und Unternehmer die digitale Transformation mitgehen können“, so Pegel weiter.


Raum für Innovationen

 

Auch abseits des Ausbaus von Breitband und Mobilfunk stellt sich MV gerade neu auf. Ziel ist es, die verschiedensten Akteure aus Verwaltung und Wirtschaft wiederholt an einen Tisch zu holen, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, Herausforderungen zu meistern und Chancen und Potenziale zu erkennen. „Dafür hat die Landesregierung im Rahmen ihrer digitalen Agenda die Eröffnung von sechs digitalen Innovationszentren beschlossen, die in unseren sechs Hochschulstädten teilweise die Arbeit schon aufgenommen haben oder in den nächsten Monaten öffnen werden.“ In Schwerin, Wismar, Rostock, Stralsund, Greifswald und Neubrandenburg werden vor allem für Start-ups und etablierte Unternehmen zentrale Anlaufstellen entstehen, an denen die digitale Transformation vorangetrieben wird und wo die kreativen Köpfe alles finden, was sie zur Umsetzung ihrer Ideen brauchen.
 

NØRD – MV veranstaltet landesweiten Digitalkongress

 

Im November 2019 feiert der landesweite Digitalkongress NØRD Premiere in Mecklenburg-Vorpommern. „Am 06. und 07. November wird das ganze Bundesland über Digitalisierung sprechen. An sechs Standorten werden Speaker aus dem gesamten Bundesgebiet Impulsvorträge halten, die die Grundlage für verschiedene Workshops bilden werden. Die Themen sind so facettenreich gesetzt, dass sich jeder in ihnen wiederfinden wird. Ich bin überzeugt davon, dass wir durch die NØRD einen starken Impuls in die Gesellschaft senden können und der Digitalisierung im Land damit noch einmal einen richtigen Push geben werden“, äußert sich Christian Pegel zum Kongress. In Mecklenburg- Vorpommern haben die Akteure der verschiedenen Entscheiderebenen verstanden, dass sie sich der digitalen Transformation gemeinsam annehmen müssen. Voneinander lernen und einander helfen – im Nordosten ist dies keine Floskel.

 

www.digitalesmv.de