KMU-Digitalisierung: Stillstand ist keine Option

März 2019 | Wirtschaftswoche | Technologien der Zukunft

KMU-Digitalisierung: Stillstand ist keine Option

Kleine Firmen können am Beispiel großer Konzerne sehen, worum es bei der Digitalisierung geht. Und was sie tun können, um gestärkt aus dem Wandel hervorzugehen.

Thomas Spreitzer, SVP Sales KMU, Marketing & Partnervertrieb, Deutsche Telekom AG
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Erinnert sich noch jemand an die Strahlkraft von Coca-Cola am Werbehimmel vor 15 Jahren? Damals die mit Abstand wertvollste Marke der Welt, stehlen ihr heute Technologiekonzerne wie Apple, Google, Amazon und Microsoft die Show. Dass es selten eine gute Idee ist, sich auf den eigenen Lorbeeren auszuruhen, weiß auch der Boss des derzeit erfolgreichsten Premium-Automobilherstellers der Welt: Daimler. Dieter Zetsche sagte während einer Podiumsdiskussion auf dem Mobile World Congress in Barcelona kürzlich: „Ohne Wandel sind wir erledigt.“ Es sei „kein Naturgesetz“, dass Daimler ewig bestehe.
 

Digital-Strategie entwickeln


Damit trifft der Konzernchef den Nagel auf den Kopf. Doch das betrifft nicht nur Konzerne der Auto- oder Getränkeindustrie, sondern alle Firmen gleichermaßen, auch kleine und mittelständische. Wer langfristig am Markt bestehen will, muss sich jetzt mit der Digitalisierung befassen. Auch dann, wenn die Auftragsbücher gut gefüllt sind.

Nur wie? Besonders kleine Firmen wissen oft nicht, wo sie ansetzen können. Schließlich führen digitale Technologien allein nicht zum Erfolg. Vielmehr steht die Strategie im Vordergrund. Unternehmen müssen sich klar machen, wo die eigenen Stärken liegen. An welchen Stellen offene Flanken sind. Und wie sich Chancen nutzen und Herausforderungen meistern lassen. Erst dann gilt es herauszufinden, wie digitale Mittel dazu beitragen können, die Strategie umzusetzen. 


Ansatzpunkte identifizieren
 

Ein Ansatzpunkt kann die eigene IT-Kompetenz sein. Schließlich beschäftigen gerade kleine Unternehmen in der Regel keine IT-Profis. Viele kleine Firmen sehen ihre klassische Büro-IT daher als Schwachpunkt, den sie nur allzu gerne lösen würden, ohne gleich eigene IT-Mitarbeiter einstellen zu müssen. Die Telekom bietet mit der Computerhilfe Business speziell für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) Soforthilfe. Damit lagern KMU IT-Probleme und deren Lösung einfach aus. Microsoft und Apple zertifizierte Telekom Mitarbeiter klären gegen eine geringe monatliche Servicepauschale alle IT-Probleme rund um Hard- und Software. Auch beim Einrichten von Büroarbeitsplätzen mit Office 365 Business oder E-Mail- und Web-Diensten steht der IT-Support seinen Kunden zur Seite. Dasselbe gilt auch bei allen Fragen zum Netzwerk und zur IP-Hardware, wie etwa Digitalisierungsboxen und Speedport- oder ZyXEL-Routern.
 

Austausch suchen
 

Doch oft geht es noch um weit komplexere Fragestellungen. Nicht nur Konzerne, auch kleine Unternehmen können von Technologien wie dem Internet der Dinge (IoT), Cloud Computing oder künstlicher Intelligenz profitieren. Nur wissen viele Unternehmen nicht, wie sie derartige Technologien auf ihr eigenes Business übertragen könnten.

Hier hilft der Austausch mit Insidern und Gleichgesinnten. Genau für diesen Zweck hat die Telekom im vergangenen Jahr den Digitalisierungskongress DIGITAL X ins Leben gerufen. Und damit einen Ort der digitalen Inspiration geschaffen, wo Branchenlegenden wie Apple Gründer Steve Wozniak und Konzernlenker wie Telekom Chef Tim Höttges auf Start-ups, Gründer und Kleinunternehmer treffen.

Die branchenübergreifende Initiative war dazu gedacht, die Digitalisierung in Deutschland voranzutreiben. Und wurde so gut angenommen, dass sie in diesem Jahr ihre Fortsetzung findet. Der Startschuss fällt in Bochum am 9. April, weitere Termine in München, Hamburg, Stuttgart, Offenbach und Berlin folgen, bevor die DIGITAL X Ende Oktober in Köln ihr Finale findet. Unternehmen sind herzlich eingeladen, diese Plattform zu nutzen, um ihren eigenen Wandel voranzutreiben.
 

www.telekom.de/computerhilfe-business