Flexibel und netzunabhängig – die Schnellladelösung von Uniper

Juni 2020 | Wirtschaftswoche | Smart Cities

Flexibel und netzunabhängig – die Schnellladelösung von Uniper

Die erfolgreiche Entwicklung der Elektrifizierung des Individualverkehrs erfordert einen unkomplizierten Zugang zu geeigneten Ladepunkten.

Unipers mobile Schnellladesäule – überall einsatzbereit
Uniper / Anzeige

Die traditionelle Einrichtung von Schnellladepunkten ist jedoch kostspielig und erfordert erhebliche Investitionen in die Infrastruktur. Dies ist nicht an jeder Stelle sinnvoll. E-Mobility Solutions by Uniper löst die Barriere genau an diesem Punkt.

 

E-Mobility Solutions by Uniper ist das erste vollkommen verteilnetzunabhängige Schnellladesystem für E-Autos. Es handelt sich hierbei um eine mobile Infrastructure-as-a-Service (IaaS) Lösung zum Schnellladen im öffentlichen Raum, die genau die heutigen Schwachstellen der E-Mobilität im Bereich des nachfrageorientierten Zugangs überwindet. Als IaaS-Lösung ist vorgesehen, die mobilen Schnellladesäulen zentral zu betreiben und ausschließlich zu vermieten, um höchste Verfügbarkeit zu gewährleisten. Insbesondere für Kommunen und Unternehmen ist es so vielfach wesentlich risikoärmer, einfacher und schneller als die Installation stationärer Schnellladeinfrastruktur.

Ist z.B. der Bedarf an Ladeleistung an einem möglichen Standort nicht bekannt? Gibt es kurzzeitig einen Mehrbedarf an Ladeleistung? Reicht die Netzkapazität an einem Standort nicht aus oder gibt es einen Überschuss an Wind- oder Solarstrom im Netz?

Mit E-Mobility Solutions by Uniper können diese Fragen beantwortet und ganz flexibel gelöst werden. Die Lösung basiert auf mobilen batteriegepufferten Schnellladesäulen, die komplett ohne Netzanschluss funktionieren. Sie werden eingesetzt, um schnelle Lademöglichkeiten an dezentralen Standorten ganz ohne Bauarbeiten und ohne Belastung des örtlichen Verteilnetzes zu ermöglichen. Die Ladezustände dieser mobilen Schnellladesäulen werden von Uniper mithilfe einer eigens entwickelten IoT (Internet-of-Things) basierten Software ständig überwacht. Leere Ladesäulen werden direkt gegen aufgeladene getauscht und zu den zentralen Energiehubs (Ladestationen) transportiert. Ein Energieversorger kümmert sich dort um das „smarte“ Wiederaufladen mit erneuerbaren Energien und kann dabei zusätzlich noch die Stabilität des Stromnetzes unterstützen. Die Idee ist es, an starken Netzknotenpunkten die mobilen batteriegepufferten Schnelllader mit erneuerbarer Energie zu laden und diese dann an die Ladehotspots in die Innenstädte zu bringen.

Warum müssen es gerade Schnelllader sein? Ganz einfach: Jeder Autofahrer wünscht sich auch beim elektrischen Fahren einen einfachen und schnellen „Tankvorgang“. Deshalb wird sich E-Mobilität nur mit einer flächendeckenden Schnellladeinfrastruktur im öffentlichen Raum durchsetzen können. Diese ist idealerweise ortsunabhängig und kann damit der Nachfrage flexibel folgen.

E-Mobility Solutions by Uniper ermöglicht kosteneffizient, umwelt- und kundenfreundlich die Abdeckung verschiedener, neuer Anwendungsfälle schnell, flexibel und ohne Risiko von Fehlinvestitionen. Zudem koppelt sie den Sektor Mobilität mit dem der Energie und erlaubt die Energiespeicherung sowie die Optimierung der Investitionen in Verteilungsnetze, um nur gezielte Erweiterungen des Netzes durchführen zu müssen.

Die für 2021 geplante Generation der mobilen Schnellladesäulen wird Energie für mehr als zwanzig E-Autos pro Wechsel bereitstellen können. Und das Beste: am Ende der Lebensdauer der mobilen Ladesäulen können sie ohne Änderung stationär eingesetzt werden und für spätere Generationen der mobilen Schnellladesäule sind sogar gebrauchte Batterien aus E-Fahrzeugen zur Wiederverwendung (Upcycling) angedacht.
 

www.uniper.energy/services/de/E-mobility-by-Uniper