Die Energiewelt im Wandel

Ein Beitrag von E.ON

Filip Thon CEO, E.ON Energie Deutschland
Filip Thon CEO, E.ON Energie Deutschland
E.ON Beitrag

Das Thema Energie gehört zweifelsohne zu einem der meistdiskutierten der vergangenen Monate. Vor dem Hintergrund der Energiekrise und den Herausforderungen des Klimawandels besteht in Deutschland heute ein breiter Konsens: Wir brauchen einen massiven und schnellen Ausbau der erneuerbaren Energien. Denn sie sorgen für ein höheres Maß an Unabhängigkeit von Energieimporten und helfen, unsere Klimaschutzziele zu erreichen. Gleichzeitig muss der Umstieg aber mit Augenmaß erfolgen, denn in der aktuellen Übergangsphase sind konventionelle Energieträger noch essenziell.

Die gute Botschaft ist: Wir alle können kurz- und langfristig einen eigenen Beitrag zur Energiewende leisten – digitale Energielösungen sind dazu ein wichtiger Schlüssel. Wir sehen uns mit passenden intelligenten Lösungen als Partner unserer Kundinnen und Kunden. Das beginnt beim aktuell besonders zentralen Thema Energiesparen, das mit smarten Tools noch einfacher wird, es geht über die eigene Stromerzeugung mittels Photovoltaikanlagen bis hin zu Wärmepumpen und der klimafreundlichen E-Mobilität.

Entscheidend mit Blick auf die Effizienz ist ein intelligentes Zusammenspiel solcher Energielösungen in einem „Future Energy Home“. Im Fokus steht dabei der Anwendungskomfort: Kunden erwarten ein smartes Ökosystem, das den Energiefluss für sie ganz automatisch optimiert.

Effizienz heißt auch, vorhandene Ressourcen im Sinne von „Hardware“ sinnvoll einzusetzen – etwa den ohnehin vorhandenen Akku eines E-Autos. Deshalb erproben wir in einem Pilotversuch das bidirektionale Laden. Mit dieser Technologie fließt Strom nicht nur in Richtung des E-Auto-Akkus, sondern kann auch wieder zurück ins Haus gebracht und dort genutzt werden. Perspektivisch kann aus dem E-Fahrzeug damit in Zukunft ein Batteriespeicher für das Zuhause werden, etwa für überschüssigen Sonnenstrom. Und im großen Maßstab gedacht könnten künftig viele E-Auto-Akkus quasi als riesige Powerbank eingesetzt werden. Für mich steht fest: Die Energiewelt der Zukunft ist dezentral, dekarbonisiert und vor allem digital.

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