Wie Künstliche Intelligenz uns nachhaltig ans Ziel bringen soll

Ein Beitrag vom Leistungszentrum KAMO:  Karlsruhe Mobility

Künstliche Intelligenz soll Umstiege zwischen unterschiedlichsten Verkehrsmitteln zuverlässig vorhersagen – und jeden Weg an die individuellen Bedürfnisse der Reisenden anpassen Foto: DAKIMO-Projekt.
Künstliche Intelligenz soll Umstiege zwischen unterschiedlichsten Verkehrsmitteln zuverlässig vorhersagen – und jeden Weg an die individuellen Bedürfnisse der Reisenden anpassen Foto: DAKIMO-Projekt.
Leistungszentrum KAMO: Karlsruhe Mobility Beitrag

Das 2021 gestartete Forschungsprojekt DAKIMO soll nachhaltige Mobilität mit künstlicher Intelligenz (KI) attraktiver machen. Dabei geht es konkret um die Herausforderung von „multi- und intermodaler Mobilität“, also dem flexiblen Wechsel von Verkehrsmitteln.

Mit dem eigenen Fahrrad zur Starthaltestelle fahren, dann mit Bus und Bahn weiter, und mit einem Sharing-Fahrrad ans Ziel – das ist nachhaltig, aber oft auch kompliziert. Möchte man diese Kombination auch nutzen, wenn es regnet? Werden Anschlüsse sicher erreicht? Sind an der Endhaltestelle noch Sharing-Fahrräder verfügbar, wenn man ankommt? Kein Wunder, dass viele Menschen im Zweifel doch lieber zum Autoschlüssel greifen.

Hier kann KI helfen – und die Technologie dazu wird im DAKIMO-Projekt entwickelt, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). DAKIMO wird vom Projektträger Karlsruhe begleitet und verbindet einen breiten Partnerkreis der Karlsruher Mobilitätsbranche: Das Fraunhofer-Institut IOSB, die Mobilitätsunternehmen INIT GmbH, raumobil GmbH und INOVAPLAN GmbH, das Institut für Verkehrswesen am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sowie den Karlsruher Verkehrsverbund (KVV). Dabei basiert das Projekt auf der gelebten interdisziplinären Mobilitätsforschung im gemeinsamen Leistungszentrum KAMO: Karlsruhe Mobility.

Die Partner sind überzeugt: Was die individuell „beste“ Verbindung ist, lässt sich berechnen – etwa aus Daten zu Verkehrslage, Suchanfragen, Ticketbuchungen, Wetter und Sonderereignissen. Damit aber diese Daten interpretiert werden können, um Routenanfragen von zehntausenden Nutzern in Echtzeit zu beantworten, müssen neue KI-Methoden entwickelt und erprobt werden.

Ab 2024 sollen Endnutzerinnen und -nutzer der bestehenden KVV.regiomove-App von den DAKIMO-Ergebnissen profitieren können: Mit KI-basierten Routenvorschlägen, die sie so individuell, bequem und zuverlässig ans Ziel bringen, wie der Griff zum eigenen Autoschlüssel – aber deutlich nachhaltiger, und oft günstiger und flexibler.

www.kamo.one/dakimo
 

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