»Nur wer Nachhaltigkeit ganzheitlich denkt, hat eine Chance«

Beitrag von Uponor

Uponor PEX Pipe Blue mit einem um bis zu 90% reduzierten CO2-Fußabdruck im Vergleich zu PEX-Rohren als fossilen Rohstoffen
Uponor PEX Pipe Blue mit einem um bis zu 90% reduzierten CO2-Fußabdruck im Vergleich zu PEX-Rohren als fossilen Rohstoffen
Uponor Beitrag

16 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland stammen aus dem Gebäudesektor. Die Baubranche muss deshalb Einsparmöglichkeiten schaffen. Michael Rauterkus, CEO von Uponor, einem weltweit führenden Anbieter von Systemen für Heizen und Kühlen sowie Trinkwasserinstallation, erläutert, wie sein Unternehmen etwas bewegen und die Baubranche in Richtung Netto-Null führen kann.

Wie Emissionen senken und das Morgen mitdenken?
Das Thema Nachhaltigkeit steht seit Langem auf unserer Agenda – und ist fest in unseren Unternehmenszielen verankert. In unserer mehr als 100-jährigen Geschichte setzen wir durch maßgebliche Innovationen immer wieder neue Standards für Lebensqualität und Nachhaltigkeit, um unsere Kunden und unsere Branche in Richtung Netto-Null zu bewegen. So haben wir im vergangenen Jahr mit der Einführung unserer ersten Produkte auf Basis erneuerbarer Rohstoffe begonnen. Darüber hinaus arbeiten wir in Bereichen wie erneuerbare Energien, Abfallmanagement und Wasserwirtschaft kontinuierlich daran, unsere Emissionen weiter zu reduzieren. Im vergangenen Jahr haben wir beispielsweise fast 10.000 Tonnen CO2-Emissionen eingespart – das entspricht einer Fahrleistung eines Neuwagens von 80 Millionen Kilometern in der EU.

Michael Rauterkus, CEO, Uponor
Michael Rauterkus, CEO, Uponor

Wie beeinflusst Nachhaltigkeit die Wertschöpfungskette?
Unsere Branche hat einen starken Einfluss auf eine nachhaltige Lebensweise. Sollen Energieverbrauch und CO2-Emissionen sinken, müssen auch die beim Bau verwendeten Produkte klimafreundlicher
 werden. Wir liefern deshalb bereits heute nachhaltige Produkte und Systeme, die beispielsweise Energie beim Heizen oder bei der Trinkwasserbereitstellung einsparen. Nachhaltigkeit heißt für uns aber auch, die Verwendung unserer Produkte einfacher zu machen und Projekte schneller fertigzustellen. Darüber hinaus gestalten wir auch die Herstellung und das Material unserer Produkte noch nachhaltiger. Nur wenn wir die komplette Wertschöpfungskette im Blick haben, können wir einen bedeutenden Beitrag zum nachhaltigen Bauen leisten.

Wie nachhaltig sind Produkte von Uponor heute?
Mit unseren Produkten und Systemen wollen wir den CO2-Fußabdruck von Gebäuden kontinuierlich senken. Deshalb treiben wir den Übergang zu erneuerbaren Rohstoffen in der Herstellung aktiv voran. Eines unserer Ziele ist es, bis 2027 eine nachhaltige Alternative für 50 % unseres Produktportfolios anzubieten. Mit unserer Initiative Uponor Blue bieten wir bereits Produkte, die den Kohlenstoff-Fußabdruck signifikant reduzieren oder aus recycelten oder erneuerbaren Materialien bestehen. Ein Beispiel sind unsere Uponor PEX Pipes Blue. Das sind die weltweit ersten biobasierten PEX-Rohre**, die den CO2-Fußabdruck im Vergleich zu PEX-Rohren aus fossilen Rohstoffen um bis zu 90 Prozent reduzieren*. Mit dieser Lösung unterstützen wir unsere Kunden wirklich beim Erreichen ihrer Nachhaltigkeitsziele und reduzieren den CO2-Fußabdruck von Gebäuden weiter.

www.uponor.com

90 Prozent weniger CO2


Das ermöglichen die neuen Uponor PEX Pipes Blue im Vergleich zu PEX-Rohren aus fossilen Rohstoffen*. Die weltweit ersten biobasierten PEX-Rohre** setzen einen neuen Maßstab für den Übergang zu nachwachsenden Rohstoffen und bieten gleichzeitig dieselbe hervorragende Produktqualität, Funktion und Leistung wie herkömmlichen PEX-Rohre von Uponor.

* basierend auf den EPD-Berechnungen gemäß EN15804+A1, CML / ISO21930.
** mit ISCC-Zertifizierung, basierend auf dem Massenbilanzansatz

 

 

Erster Artikel
Wirtschaft
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