Herr Wagner, warum ist Gold eine gute Idee – gerade jetzt?
Gold ist mehr als eine Anlage – es ist die ultimative Versicherung gegen ein System, das bröckelt. Die Inflation frisst die Kaufkraft, Währungen sind politisch manipulierbar, geopolitische Spannungen tun ihr Übriges. Vertrauen in das bestehende Finanzsystem wird zunehmend zur Illusion. Gold dagegen ist überstaatlich, unabhängig und seit Jahrtausenden bewährt. Es bietet Stabilität, wenn Papiergeld schwankt. Je sichtbarer die Fragilität des Systems, desto wertvoller ein Vermögenswert, der keiner dritten Partei vertraut. Gold ist keine Wette auf morgen, sondern eine Entscheidung für Jahrzehnte.
Sie sprechen von „antifragil“ – was heißt das bei Gold?
Antifragil heißt: Krisen schaden nicht – sie stärken. Genau das trifft auf Gold zu. Während Bargeld entwertet wird, Banken straucheln und Aktienmärkte einbrechen, gewinnt Gold an Bedeutung. Es zieht Stärke aus Unruhe. Immobilien können in Krisenzeiten zur Last werden, Anleihen hängen am Tropf der Zinsen. Natürlich kann Gold auch mal unter Druck geraten, etwa bei schnellen Zinsanstiegen. Doch wer in Zyklen denkt, erkennt: Gold gedeiht dort, wo Systeme scheitern. Und Systeme scheitern zuverlässig.
Was tut die Noble Metal Factory ganz konkret für ihre Kunden?
Sie übernimmt alles rund um Kauf, Lagerung und Verkauf physischer Edelmetalle – professionell und transparent. Sie kaufen online oder telefonisch, erhalten geprüfte Standardbarren mit Echtheitsnachweis, die in Hochsicherheitstresoren gelagert werden. Sie behalten jederzeit die Kontrolle: Verkauf zum Tagespreis, Auszahlung schnell und unkompliziert. Oder Lieferung nach Hause – alles ist möglich. Die Organisation liegt bei uns, die Entscheidungen bei Ihnen.
Was kostet das unterm Strich?
Beim Kauf zahlen Sie einen kleinen Aufschlag, beim Verkauf einen Abschlag – das ist der Spread, der den Zugang zum physischen Markt ermöglicht. Hinzu kommen jährliche Lagerkosten für Sicherheit, Versicherung und Verwaltung sowie eine Servicegebühr
für die Noblex21-App, mit der Sie alles im Blick behalten. Entscheidend ist aber nicht der letzte Euro an Gebühren, sondern eine langfristige Strategie: Wer Gold als antifragile Säule begreift, denkt nicht in Tagen, sondern in Jahrzehnten – und profitiert von Stabilität in instabilen Zeiten.
Für wen eignet sich Ihr Angebot – und wie viel Gold im Depot ist sinnvoll?
Für Menschen, die sich nicht auf Excel-Diagramme verlassen wollen, sondern auf Substanz. Die Realität ist chaotisch, nicht berechenbar. Die Barbell-Strategie trennt klar zwischen Sicherheit und Risiko. 90 % des Vermögens gehören in Substanz und Liquidität: rund 30 % davon in physisches Gold und Silber, ergänzt durch starke Fremdwährungen und kurzlaufende Staatsanleihen stabiler Länder. Wer liquide ist, behält in der Krise Optionen – und Optionen sind mehr wert als Prognosen. Der verbleibende Teil kann bewusst ins Risiko gehen: Aktien, Unternehmertum, Beteiligungen. Entscheidend ist: Gold ist kein Spielgeld, sondern Versicherung – gegen extreme Ereignisse, die klassische Diversifikation nicht abbilden kann. Die Barbell-Strategie nimmt Krisen ernst – und macht sie nutzbar. Und dabei wollen wir unterstützen.