Kultur und KI: So gelingt die Zukunft der Arbeit

 Wie Unternehmen dem Fachkräftemangel trotzen, Talente binden und KI sinnvoll nutzen – ein Plädoyer für mehr Menschlichkeit in der digitalen Transformation.

Benedikt Lell, Vice President Solutions Consulting EMEA bei UKG
Benedikt Lell, Vice President Solutions Consulting EMEA bei UKG
UKG Beitrag

Fachkräftemangel, die Employee Experience und die Zusammenarbeit von Mensch und KI werden laut UKG die Zukunft der Arbeit weiterhin maßgeblich prägen. Der Fachkräftemangel ist dabei kein vorübergehendes Phänomen, er wird Unternehmen langfristig vor strategische Herausforderungen stellen. UKG, ein führender Anbieter von Lösungen für Personalwesen, Gehaltsabrechnung, Personalmanagement und Unternehmenskultur, rät Unternehmen, als Lösung nicht nur auf neue Rekrutierungsmethoden zu setzen, sondern vor allem auf die bessere Nutzung bestehender Talentpools.

Das bedeutet konkret: Statt sich ausschließlich auf externe Bewerber zu konzentrieren, sollten Unternehmen interne Mobilität, gezielte Querschulung und Weiterqualifizierung fördern. Intelligente Workforce-Management-Lösungen unterstützen Unternehmen dabei, bestehende Kompetenzen zu analysieren, verwandte Fähigkeiten zu erkennen und personalisierte Lernpfade zu erstellen. Dazu gehört auch, dass sie ihren Mitarbeitenden praktische KI-Schulungen anbieten, damit diese KI in ihren Aufgabenbereichen effektiv einsetzen können. Diese Maßnahmen schließen Qualifikationslücken und stärken die Mitarbeiterbindung – ein wichtiger Faktor im Wettbewerb um Talente. Denn viele Beschäftigte ziehen es heute vor, sich beim aktuellen Arbeitgeber weiterzuentwickeln, statt extern nach neuen Chancen zu suchen.

Eine gelungene Employee Experience beginnt bei einer wertschätzenden, inklusiven Unternehmenskultur, in der Mitarbeitende mitgestalten, sich zugehörig fühlen und Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung erleben. Unterstützt wird dies durch moderne Tools wie mobile Apps zur Kommunikation oder KI-gestützte Dienste, die das Arbeitsleben erleichtern.

Ein weiterer zentraler Aspekt für die Arbeitswelt von morgen ist die reibungslose Integration von KI in den Arbeitsalltag. Laut einer UKG-Studie nutzt bereits heute eine große Mehrheit der Gen-Z-Arbeitnehmenden KI – über die Hälfte fühlt sich dadurch produktiver. Doch viele Führungskräfte wissen nicht, wie ihre Mitarbeitenden KI konkret einsetzen, was auf fehlende Kommunikation und Kompetenzentwicklung auf Managementebene hindeutet. Eine „AI-First“-Kultur könnte in Zukunft entscheidend sein, um junge Talente zu gewinnen.

Um das volle Potenzial von KI auszuschöpfen, muss sie als Partner und nicht als Bedrohung begriffen werden. Und Mitarbeitende müssen auf breiter Ebene in die Lage versetzt werden, sie gewinnbringend zu nutzen. Dafür benötigen sie Schulung, Unterstützung und ein Arbeitsumfeld, das digitale Neugier fördert. UKG empfiehlt dafür einen dreistufigen Ansatz: Zunächst muss sichergestellt werden, dass alle Mitarbeitenden grundlegende digitale Kompetenzen beherrschen. Im nächsten Schritt folgt ein rollenbezogenes KI-Training, etwa zur Optimierung von Dienstplänen oder Forecasts. Abschließend sind kontinuierliche Lernmöglichkeiten und ein offener Dialog erforderlich, um eine nachhaltige Kompetenzentwicklung sicherzustellen.

www.ukg.de
 

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