Digital ablesen, Energie sparen

März 2016 | Die Welt | Wohnen der Zukunft

Digital ablesen, Energie sparen

Früher kam einmal im Jahr der Ableser, heute werden Wärmeverbräuche in Mehrfamilienhäusern immer öfter digital abgelesen. Das senkt den Verbrauch, spart Energiekosten und fördert die Energieeffizienz im Gebäude.

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Herr Lüthe, was bedeutet Digitalisierung für ista?

 

Uns hilft die Digitalisierung, unsere Kernkompetenz, das Submetering, noch besser und verbraucherfreundlicher anzubieten als bisher. Die Wärmedaten innerhalb eines Gebäudes können effizient erfasst und visualisi-ert werden. Das schafft Transparenz – für unsere Kunden aus der Wohnungs-wirtschaft ebenso wie für deren Mieter. Zusätzlich steigt der Komfort für alle Seiten. Da die Ablesungen vollautomatisch stattfinden, entfällt der Ablesetermin vor Ort.

 

Gibt es weitere Vorteile?

 

Ja. Beispielsweise ist es nun möglich, dass Mieter über ein Webportal oder Smartphone monatlich einsehen können, wie viel Heizenergie sie verbraucht haben – wie neueste Studien, etwa von der Deutschen Energie-Agentur, belegen, lassen sich dadurch Einsparpotenziale von 15 bis 20 Prozent heben, weil die Mieter ihr Verbrauchsverhalten optimieren.  

 

Wie werden die Neuerun-gen bisher angenommen?

 

Durchweg positiv. Der Mehrwert ist für alle Parteien – Vermieter und Mieter – spürbar. Und der bewusstere Umgang mit Ressourcen ist natürlich auch aus gesamtwirtschaftlicher Sicht ein großes Plus.

 

Steigt mit zunehmender Digitalisierung auch die Fehleranfälligkeit der Messung?

 

Nein, das Gegenteil ist der Fall. Die Messungen sind dank der digitalen Technik noch effizienter und verlässlicher. Fehlerquellen können schnell identifiziert und behoben werden. Auch das ist ein großer Vorteil der neuen Technologie.  

 

Und beim Stichwort Manipulation?

 

Die ist mit der Digitalisierung nahe-zu ausgeschlossen. Das Risiko ist bei analogen Messgeräten deutlich höher. Auch das liegt daran, dass unsere Systeme in sich sehr sicher sind. 

 

Ist mit zunehmender Digitalisierung auch mehr möglich als das reine Messen des Verbrauchs?

 

Wir haben tatsächlich gerade ein neues Produkt auf den Markt gebracht, das deutlich mehr leisten kann. Hier gehen wir in Richtung Smart Home – und zwar für Mehrfamilienhäuser. Das ist ein bisher einzigartiger Ansatz. 

 

Smart Home-Lösungen sind allerdings nicht neu.

 

Als individuelle Lösung nicht, als Angebot für mehrere Parteien aber schon. Sie müssen sich eine Plattform vorstellen, die im Haus installiert wird. Die kann einerseits den Verbrauch messen, andererseits die Heizung intelligent steuern – etwa auf Basis der Wettervorhersage. Somit haben auch Mieter Zugang zu Smart Home-Lösungen und profitieren vom optimierten Verbrauch, ohne selbst investieren zu müssen. 

 

Auch hier profitieren also wieder alle Parteien?

 

Genau. Vermieter und Mieter profitieren gleichermaßen. Schön ist, dass wir die technische Basis für diese intelligente Infrastruktur bereits in 50 Prozent der von uns betreuten Objekte verbaut haben. Nächstes Jahr werden es 75 Prozent sein. Dem flächendeckenden Einsatz steht also nichts mehr im Wege. 

 

Christoph Lüthe; Geschäftsführer ista Deutschland GmbH

 

www.ista.de