Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts

März 2019 | Wirtschaftswoche | Technologien der Zukunft

Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts

Beitrag der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB)

Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) / Unternehmensbeitrag

Alle reden von Digitalisierung, Automatisierung, neuen Technologien und immer leistungsfähigeren Robotern, die maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg in Deutschland beitragen. Was dabei oftmals außer Acht gelassen wird, sind die Innovationen auf Materialseite, die den rasanten Fortschritt überhaupt erst ermöglichen. Eine Schlüsseltechnologie ist dabei der Leichtbau. „Mit neuen Werkstoffen und innovativen Konstruktionsverfahren öffnet Leichtbau der Industrie Wege zur Ressourceneffizienz, Energieeinsparung sowie zur Reduktion von Emissionen. Das spart Kosten und steigert die Wettbewerbsfähigkeit“, bringt Prof. Dr. Christian Dreyer, kommissarischer Leiter Forschungsbereich Polymermaterialien und Composite Pyco, Fraunhofer Institut für Angewandte Polymerforschung und Inhaber der Professur Faserverbund-Materialtechnologien an der TH Wildau, die vielen Vorteile neuer, innovativer Materialien auf den Punkt.

 Es sind vor allem innovative Verbundwerkstoffe, aber auch neue Fertigungstechnologien, die für die zahlreichen Möglichkeiten im Leichtbau sorgen. Und insbesondere die brandenburgische Wirtschaft stellt hier mit ihren zahlreichen Unternehmen aus der Chemie- und Kunststoffindustrie sowie der Metallverarbeitung eine wichtige Säule für den Leichtbau in Deutschland dar. „Unser Ziel ist es, Kompetenzen und Potenziale, die wir in der Hauptstadtregion haben, einem breiten Publikum zugänglich zu machen“, sagt Clustermanagerin Dr. Ulla Große von der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB). Ein wichtiger Schritt dahin ist das Leichtbauforum am 3. April auf der Hannover Messe.