Wirtschaftskraft trifft Lebensqualität

Oktober 2015 | Wirtschaftswoche | Stadt der Zukunft

Wirtschaftskraft trifft Lebensqualität

Touristisch und wirtschaftlich ein Highlight in Deutschland – die Region Heilbronn-Franken hat nicht nur viel zu bieten, sondern auch ehrgeizige Zukunftspläne für Stadt und Land.

Region Heilbronn-Franken / Unternehmensbeitrag

Herr Dr. Schumm, Heilbronn-Franken ist für Sie eine Region mit  Zukunft. Warum?

 

Unsere Region ruht wirtschaftlich auf einem stabilen Fundament. Dafür sorgen zum einen die vielen klein- und mittelständisch geprägten Unternehmen. Es ist aber auch die Lage unserer Region. Wir sind Bestandteil der Europäischen Metropolregion Stuttgart und direkte Nachbarn der Metropolregionen Rhein-Neckar, Rhein-Main und Nürnberg. Gleichzeitig bietet Heilbronn-Franken eine hohe Lebensqualität. Bei uns finden Sie sowohl verdichtete Ballungsräume als auch großzügige ländliche Gebiete und somit für jeden Lebensstil und jede Lebensphase das richtige Angebot. 

 

Und Sie tun einiges für die Zukunftsfähigkeit Ihrer Region.

 

Absolut. Wir wollen vor allem den Bekanntheitsgrad der Region Heilbronn-Franken weiter steigern. Tourismus ist da nur ein Stichwort. Wichtig ist uns außerdem der Ausbau der Bildungsinfrastruktur. Nur wenn die Rahmenbedingungen stimmen, finden auch künftig junge Menschen den Weg in die Region. Hierfür arbeiten wir eng mit allen Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zusammen. Zum einen gilt es, das endogene Potenzial – etwa bei Frauen, älteren Menschen und Migranten – in der Region zu erschließen. Zum anderen wollen wir auch weiter außerregionale Fachkräfte von den Vorzügen Heilbronn-Frankens überzeugen.

 

Herr Mergel, Heilbronn macht sich derzeit außerdem einen Namen im Bereich Forschung und Technologie, richtig?

 

Das stimmt. Heilbronn ist zwar als zweitgrößte Stadt der Metropolregion Stuttgart traditionell ein starker Wirtschaftsstandort. Doch das allein ist kein Garant für unsere Zukunftsfähigkeit. Wir sind deshalb davon überzeugt, dass wir neben den etablierten Branchen auch die Erfolgstechnologien der Zukunft benötigen. Und dafür arbeiten wir auch in diesem Bereich Hand in Hand mit den regionalen Wirtschaftsakteuren. 

 

Wie sieht diese Zusammenarbeit konkret aus?

 

Dank regionaler Business Angels und Beteiligungsunternehmen hat sich bei uns eine bemerkenswerte Beteiligungskultur etabliert, in der Know-how, Kontakte und beträchtliches Venture Capital zu einem idealen Umfeld für vielversprechende Start-ups zusammenfließt. Die Stadt flankiert diese Aktivitäten mit ihrer Wirtschaftsförderung und der Immobilientochter Stadtsiedlung Heilbronn GmbH. Ein Beispiel ist der Zukunftspark Wohlgelegen. Seit September 2009 haben wir dort für rund 80 Millionen Euro ein hochwertiges Umfeld für Hightech-Unternehmen, Forschungseinrichtungen und wissensbasierte Dienstleister geschaffen. Bis Ende 2016 werden hier etwa 700 Beschäftigte aus dem MINT-Bereich an Zukunftstechnologien arbeiten. 

 

Aushängeschild des Zukunftsparks ist das Wissenschafts- und Technologiezentrum?

 

Worauf wir sehr stolz sind. Dank hoher Energieeffizienz und Nachhaltigkeit wurde der von der EU und dem Land Baden-Württemberg geförderte Büro- und Tagungsturm mit dem Gold-Status der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen ausgezeichnet. Im Fokus stand aber stets auch eine hohe Funktionalität für die Unternehmen: hochwertige Büroflächen, Tagungsräume, modernste Konferenztechnik, Restaurants mit Mittagstisch und Flächen für gesundheitsorientierte Fitness – ein smartes Gebäude für eine smarte Stadt, wenn Sie so wollen. 

 

Dr. Andreas Schumm; Geschäftsführer, Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH

 

Harry Mergel; Oberbürgermeister Stadt Heilbronn

 

www.heilbronn-franken.com
www.heilbronn.de
www.wohlgelegen.de