Die Stadt der Zukunft: nachhaltig und lebenswert

Juni 2020 | Wirtschaftswoche | Smart Cities

Die Stadt der Zukunft: nachhaltig und lebenswert

Von der Verkehrsplanung bis zur Wasserversorgung: Wie smarte Technologien von heute eine Antwort auf die Herausforderungen von morgen geben können.

Smart Cities vernetzen die Funktionen einer Stadt geschickt miteinander, indem sie sämtliche Daten erfassen und verarbeiten.
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Im Jahr 2050 werden zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben. Mehr Menschen in der Stadt benötigen mehr Energie, mehr Wasser, mehr Platz sowie ein öffentliches Nahverkehrsnetz, das dem massiven Bevölkerungszuwachs standhält. Gleichzeitig nehmen Forderungen nach möglichst nachhaltigen Konzepten für die Städte der Zukunft zu. Die Bewohner selbst wünschen sich vor allem eine lebenswerte Stadt.

Eine Lösung für all diese Herausforderungen liefert die Smart City. Hier sind wichtige Funktionen einer Stadt vernetzt, Sensoren sammeln wertvolle Daten. Diese Daten werden mit Hilfe intelligenter Automatisierungssoftware, wie beispielsweise zenon von COPA-DATA, kontinuierlich analysiert und helfen dabei, die verschiedenen Prozesse in einer Stadt zu optimieren. Das Ergebnis: Die Stadt wird effizienter, umweltfreundlicher und lebenswerter. Beispiele einer erfolgreichen Umsetzung gibt es schon heute zahlreiche:

Vernetzte Ampeln und Parkplätze

Bereits jetzt ächzen die Städte unter dem Verkehr. Und die Zahl der Autos nimmt weiter zu. Gleichzeitig schwindet der ohnehin schon knappe Platz durch Nachverdichtung. Barcelona setzt daher auf smarte Technologien. Intelligent miteinander vernetzte Fahrzeuge und Ampeln optimieren den Verkehr in der katalanischen Großstadt. Auch die Auslastung von Parkplätzen wird über Sensoren ermittelt und an das Parkleitsystem gesendet, das die Fahrer dann auf freie Plätze hinweist.

Intelligente Gebäude sparen Ressourcen

Aufzüge, Klimaanlagen, Heizung – ein Gebäude vereint zahlreiche Systeme, die automatisiert ineinandergreifen. Ein Beispiel hierfür ist die FH Salzburg, die ihren Energieverbrauch aufzeichnet, um ihn an den tatsächlichen Bedarf anzupassen. In einem Projekt mit COPA-DATA haben Studierende die Leittechnik des Gebäudes erneuert, eine interaktive Visualisierung für mobile Endgeräte implementiert und so den Grundstein für die Weiterentwicklung zu einer ISO-50001-konformen Energieverwaltung gelegt. Beleuchtung, Klimatisierung und Beschattung werden mittels Automatisierungssoftware gesteuert und können damit maximal effizient und ressourcenschonend eingesetzt werden.

Zuglängen je nach Auslastung

Kein Platz mehr in der U-Bahn zur Rush-Hour am Feierabend? In London ist das kein Problem mehr. Denn dort steuert smarte Technik den öffentlichen Personennahverkehr: Um die Auslastung des Schienennetzes zu verbessern und den Energieverbrauch zu senken, wird die Zahl der Fahrgäste automatisch bei der Fahrkartenkontrolle erfasst. Je nach Passagieraufkommen werden Waggons angehängt oder entfernt. Damit stehen in Stoßzeiten immer genug U-Bahnwagen zur Verfügung, gleichzeitig werden unnötig leere Waggons vermieden.

Intelligente Wasserversorgung

Auch bei der Wasserversorgung kommt Automatisierungssoftware zum Einsatz, beispielsweise um auf unerwartete Bedarfsspitzen reagieren zu können und Engpässe zu vermeiden. So werden aus dem Bodensee rund 125 Mio. Kubikmeter Wasser pro Jahr entnommen, zu Trinkwasser aufbereitet und in verschiedene Regionen transportiert. Gesteuert werden diese Prozesse von der Softwareplattform zenon, die etwa die Wasserstände in den Behältern, die Zusammensetzung des Trinkwassers und die Aktivitäten der Pumpen visualisiert.

Die effiziente und lebenswerte Stadt der Zukunft ist keine Utopie. Die Beispiele zeigen, dass Technologien auf Basis von Daten funktionieren.

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