»Dekarbonisierung ist Chefsache«

Wie Unternehmen jetzt die Weichen für die Mobilität der Zukunft stellen können.

Silke Evers, Geschäftsführerin Fleet Solutions, der euroShell Deutschland GmbH & Co. KG und Sönke Kleymann, Geschäftsführer DACH CRT
Silke Evers, Geschäftsführerin Fleet Solutions, der euroShell Deutschland GmbH & Co. KG und Sönke Kleymann, Geschäftsführer DACH CRT
Shell Beitrag

Der Straßenverkehr verursacht mehr als 70 Prozent der CO2-Emissionen in der EU. Pkw und leichte Nutzfahrzeuge sind dabei für rund zwei Drittel der Emissionen verantwortlich, etwa ein Drittel entfällt auf den Schwerlastverkehr1. Die Dekarbonisierung von Nutz- und Dienstfahrzeugen birgt daher großes Potenzial, einen nennenswerten Beitrag für das Klima zu leisten.

Der Wandel stellt Unternehmen aber vor große Herausforderungen. Denn die Umstellung auf elektrische oder hybride Flotten sowie im Lkw-Sektor auf Antriebe wie LNG, Elektro oder Wasserstoff kann komplex sein, da sich das rechtliche, technologische und unternehmerische Umfeld ständig ändert. Um diese Aufgabe erfolgreich zu meistern, sind Partner mit innovativen Lösungen und Konzepten für die effiziente Umstellung wichtig.

Neue Technologien unterstützen den Wandel

Eine aktuelle Studie von Shell und Deloitte2 zeigt am Beispiel des Flottensektors für leichte Nutzfahrzeuge: Bislang haben fast die Hälfte der Flottenbesitzer entweder keine Dekarbonisierungsziele oder sie wissen nicht, wie sie gesetzte Ziele auf ihre Flotte übertragen können.  

Digitale Lösungen können einen Beitrag für die Mobilität der Zukunft leisten. Mit Shell Telematics durchleuchten Unternehmen ihre Flotten- und Betriebsdaten und erhalten detaillierte Einblicke in Fahrzeugnutzung und -leistung, Fahrgewohnheiten und die Möglichkeiten zum Einsatz von E-Fahrzeugen durch Electric Vehicle Suitability Assessment (EVSA).

Weitere digitale Möglichkeiten unterstützen ein effizientes, modernes Flottenmanagement. So lassen sich mit Shell Telematics Fahrzeugdaten für das Kraftstoff- und Fahrzeugmanagement erfassen, die ausgewerteten Ergebnisse stehen im Online-Portal aussagekräftig visualisiert zur Verfügung. Ebenso lassen sich übersichtliche Reports für die effiziente Fuhrparksteuerung erstellen, ein elektronisches Fahrtenbuch sowie ein CO2-Report.

Ausbau von Infrastrukturen schreitet voran

Bleibt der Aspekt der vermeintlichen Reichweiten-Problematik im Zuge der Netzverfügbarkeit: Diese gilt insbesondere für Fahrzeuge mit Elektroantrieb; sie betrifft aber aufgrund derzeit nur weniger Tankpunkte auch Fahrzeuge mit LNG- oder Wasserstoffantrieb. Aber das Netz von Lade- beziehungsweise LNG- und Wasserstoffstationen wächst. So investiert Shell beispielsweise in den Ausbau des Ladenetzes für Elektroautos. Ebenso wächst das Wasserstoff-Tankstellennetz für Brennstoffzellenfahrzeuge. Unter dem Dach der H2 MOBILITY Deutschland GmbH & Co. KG sind bundesweit bisher über 90 Wasserstoff-Tankstellen für Pkw entstanden.

Im Schwerlastverkehr plant Shell das Geschäftskundenangebot im Rahmen der Shell Card zu erweitern. Künftig soll an den aktuell mehr als 30 LNG-Stationen in Deutschland ein Bio-LNG-Gemisch angeboten werden. Außerdem wird Shell das eigene LNG-Stationsnetz in Deutschland und Europa weiter ausbauen. Die Elektromobilität nimmt im Schwerlastverkehr ebenfalls Fahrt auf. Für Geschäftskunden soll es leichter werden, Depot-Ladelösungen für ihren Betrieb zu etablieren. Zusätzlich beginnt Shell in diesem Jahr mit dem Aufbau eines öffentlichen Ladenetzes für Lkw.

Gemeinsam mit unseren Kunden im Flottenbereich und im Schwerlastsektor machen wir die Dekarbonisierung zur Chefsache – und freuen uns auf den weiteren gemeinsamen Weg.

www.euroshell.de

Nächster Artikel
Technologie
Juni 2023
Zukunftssicher Heizen — mit einer Wärmepumpe
Beitrag

Bereit für die Wärmepumpe? So geht’s!

Vor wenigen Jahren galt sie noch als exotische Lösung für besonders ökologisch eingestellte Bauherren, heute ist die Wärmepumpe das am häufigsten eingebaute Heizungssystem in Neubauten in Deutschland. Aus gutem Grund!

Technologie
Juni 2023
Das Bürogebäude OWP12 überzeugt mit vertikalem Garten sowie einer neu entwickelten modularen Fassade mit PV-Elementen.
Beitrag

Fassaden unter Strom: Gebäudehülle als Solarkraftwerk

Die Bundesregierung plant bis 2030 den Solaranteil am Energieverbrauch mehr als zu verdreifachen. Das kann nur mit technologischen Neuerungen erreicht werden: So lässt sich Photovoltaik, kurz PV, nicht nur auf Dächern, sondern auch an Gebäudefassaden anbringen.