Augenkorrektur schenkt Lebensqualität

März 2016 | Die Zeit | Zukunft Medizin

Augenkorrektur schenkt Lebensqualität

Mit zunehmendem Alter verlieren wir an Sehkraft. Doch dank moderner Intraokularlinsen (IOL) müssen altersbedingte Sehschwächen oder auch ein Grauer Star niemanden mehr einschränken. ­

Alcon Pharma / Unternehmensbeitrag

Wir werden immer älter – nicht zuletzt dank der modernen Medizin. Sie ermöglicht es uns, in vielen Bereichen auch im Alter ein hohes Maß an Lebensqualität zu erhalten. Einerseits ist es die immer bessere Vorsorge, andererseits unterstützt innovative Technik in vielen Fällen da, wo unser Körper mit den Jahren abbaut. Bestes Beispiel hierfür ist die Altersweitsichtigkeit, auch Presbyopie genannt, eine Folge des natürlichen Alterungsprozesses. Vereinfacht ausgedrückt verliert die Augenlinse mit der Zeit die Fähigkeit, ihre Form so zu verändern, dass Gegenstände fokussiert werden können. Der Grund sind Ablagerungen, die die Elastizität der Linse einschränken. Man merkt es meist daran, dass das Sehen anstrengt und die Augen müde werden. Wenn man dann noch Schwierigkeiten im Nahbereich oder bei wenig Licht hat, kleine Gegenstände oder Kleingedrucktes immer schlechter erkennt, leidet man vermutlich unter der Altersweitsichtigkeit. Wobei die Definition von „alt“ hier relativ ist: Schon ab Mitte 40 setzt die Presbyopie ein. Meist geht es dann ziemlich schnell nicht mehr ohne Lesebrille oder multifokale Kontaktlinsen. 

Weltweit haben nahezu 1,7 Milliarden Menschen Sehbeeinträchtigungen aufgrund einer Altersweitsichtigkeit. Und mit dem demografischen Wandel könnte diese Zahl allein bis 2020 auf über zwei Milliarden ansteigen. Interessanterweise suchen nur wenige Menschen bei Veränderungen ihres Sehvermögens auch einen Augenarzt auf. Dabei wäre eine Korrektur mittels Lesebrille oder multifokalen Kontaktlinsen ein Einfaches und selbst ein chirurgischer Eingriff kann eine sinnvolle Lösung sein.

 

AN MORGEN DENKEN

 

Ein chirurgischer Eingriff bei Altersweitsichtigkeit ist aber schon ziemlich drastisch, mag man jetzt denken. Das Problem: Es bleibt nicht bei der Presbyopie. Verliert die Linse erst einmal an Elastizität, kommt es im späteren Verlauf zu einer fortschreitenden Eintrübung der natürlichen Linse. Der Graue Star, auch Katarakt genannt, entwickelt sich. Meist beginnt die Eintrübung unbemerkt, verstärkt sich aber im Laufe der Zeit und kann unbehandelt sogar zur Erblindung führen. „Bei den meisten Menschen treten mit Mitte 40 die Presbyopie und später mit Mitte 60 eine Katarakt auf und beeinträchtigen so die Qualität des Sehvermögens“, erklärt Prof. Dr. med. Thomas Kohnen, Direktor der Augenklinik der Goethe-Universität Frankfurt am Main. 

 

Der Graue Star ist nicht nur die häufigste altersbedingte Augenerkrankung, sondern auch die häufigste Ursache für eine Erblindung, die vermeidbar wäre. „Während bei der altersbedingten Nahsehschwäche das Tragen einer Lese- oder Gleitsichtbrille für klare Sicht in alle Entfernungen sorgt, kann der Graue Star nur durch einen operativen Eingriff behoben werden. Die getrübte, natürliche Linse wird durch eine künstliche Intraokularlinse (IOL) ersetzt“, so Prof. Kohnen weiter. Die Intraokularlinse bleibt dauerhaft im Auge und ihre Aufgabe – ähnlich der Funktionsweise der natürlichen Augenlinse – besteht darin, das einfallende Licht gebündelt auf die Netzhaut zu richten, damit ein scharfes Bild entsteht. 

 

Eine IOL ist aber nicht nur für den Grauen Star eine Option wie Prof. Kohnen weiter ausführt: „Die neue PanOptix® Linse von Alcon®ermöglicht Patienten wieder eine klare und scharfe Sicht in alle Entfernungen, also beim Lesen, Autofahren und am Computer. Mit nur einer einzigen Operation wird die Altersnahsehschwäche beseitigt und einer Katarakt vorgebeugt. Die PanOptix® IOL wird auch bei Grauem Star eingesetzt und kann so eine Gleitsichtbrille ersetzen.“

 

KOSTENEFFIZIENT UND EFFEKTIV

 

Fürchten muss sich vor so einem Eingriff niemand. Denn mittlerweile werden nach Schätzungen jedes Jahr weltweit über 20 Millionen Kataraktoperationen durchgeführt. Und auch diese Zahl wird sich bis 2020 auf etwa 32 Millionen erhöhen. Zum einen, weil diese Operation zu den kosteneffektivsten Eingriffen im Gesundheitswesen zählt. Zum anderen, weil mehr als 98 Prozent der Patienten nach der Operation tatsächlich wieder besser sehen.

 

Insbesondere nach Implantation einer multifokalen IOL, wie der PanOptix® IOL, müssen sich die Augen und auch das Gehirn in den ersten zwei bis vier Monaten nach der OP an den Seheindruck mit den neuen Linsen gewöhnen. Während dieser Zeit sollte ein Augenarzt die Fortschritte, aber auch die speziellen Gegebenheiten wie weitere Augenleiden, genau beobachten. Grundsätzlich sind Probleme nach einem Katarakteingriff jedoch selten – nicht zuletzt auch dank der innovativen PanOptix® IOL von Alcon®. Trotzdem sollte vor der Implantation einer multifokalen IOL der Chirurg eine sorgfältige Voruntersuchung durchführen und anhand seiner klinischen Erfahrungen ein Nutzen/Risiko Verhältnis bestimmen. Die PanOptix® wird wie alle IOL aus der AcrySof® Produktfamilie aus flexiblem hydrophoben Acrylat hergestellt. Und dank dieses faltbaren Linsenmaterials sind für ihr Einsetzen nur kleine Schnitte nötig, die in der Regel nach der Operation nicht genäht werden müssen. Außerdem bieten die AcrySof® IOL eine sehr gute Leistungsfähigkeit und übertragen das Licht wie eine natürliche Augenlinse. Diverse Ausführungen sorgen außerdem dafür, dass die häufigsten Brechungsfehler wie Kurz- und Weitsichtigkeit, auch Myopie und Hyperopie genannt, oder Astigmatismus, die Hornhautverkrümmung, korrigiert werden können. 

 

„Intraokularlinsen der AcrySof®Produktfamilie genießen weltweit höchstes Vertrauen und wurden seit 1994 weltweit mehr als 85 Millionen Mal implantiert. Ihre Sicherheit und Zuverlässigkeit ist vielfach nachgewiesen“, führt Dr. Steffen Wagner, Geschäftsführer von Alcon® Deutschland, aus. „Die AcrySof®IQ PanOptix® ist eine wichtige Ergänzung unseres Portfolios, die Patienten ein komfortables Sehvermögen für den Nah-, Intermediär- und Fernbereich bietet, damit sie unabhängiger von Sehhilfen sind.“

 

WELTMARKTFÜHRER IN DER AUGENHEILKUNDE

 

Alcon® bietet innovative Produkte für besseres Sehen, die Menschen auf der ganzen Welt zu mehr Lebensqualität verhelfen. 1945 in Fort Worth, Texas, gegründet, vertreibt Alcon® seine Produkte heute in 180 Ländern mit über 25.000 Mitarbeitern. 

 

www.de.alcon.com