Seltene Erkrankungen beeinträchtigen das Leben vieler Betroffener tiefgreifend und zeigen, wie unverzichtbar medizinische Forschung ist. Das Ziel ist, nicht allein Symptome zu mildern, sondern die Krankheitsursachen anzugehen – und so das Leben der Betroffenen nachhaltig zu verändern.
WARUM MEDIZINISCHE INNOVATION NÖTIG IST
Seltene Erkrankungen, auch Orphan Diseases genannt, gelten gemeinhin als Randthema. Aber: Jede einzelne dieser Krankheiten tritt zwar selten auf – zusammengenommen sind die Betroffenen jedoch zahlreich: Rund vier Millionen Menschen leben in Deutschland mit einer seltenen Erkrankung, das sind ungefähr so viele wie Berlin Einwohner hat.
Etwa 6.000 Orphan Diseases gibt es hierzulande, von denen etwa 80 Prozent genetisch bedingt sind. Viele dieser Erkrankungen verlaufen schwer, sind chronisch und oft fortschreitend. Sie führen in vielen Fällen zu einer verkürzten Lebenserwartung, einer eingeschränkten Lebensqualität und treten häufig bereits im Kindesalter auf.
Ärztinnen und Ärzten stehen bei Orphan Diseases noch immer nur begrenzte Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Oft können nur die Symptome gelindert werden, während die eigentlichen Krankheitsursachen unbehandelt bleiben. Entsprechend hoch ist der Bedarf an neuen Therapieoptionen. Biotechnologie-Unternehmen wie Vertex Pharmaceuticals setzen auf wissenschaftliche Innovationen, um Menschen mit schweren und seltenen Erkrankungen zu helfen.
WISSENSCHAFT ALS WEGBEREITER
Vertex hat sich dem Ziel verschrieben, nach innovativen Therapien bei Erkrankungen mit einem hohen medizinischen Bedarf zu suchen. „Durch unsere Forschung wollen wir Menschen mit schweren, lebensbedrohlichen und häufig sehr seltenen Erkrankungen neue Perspektiven schenken“, erklärt Andreas Kopp, Geschäftsführer von Vertex Pharmaceuticals Deutschland. Dafür investiert Vertex den Großteil seiner Ressourcen in die Forschung und Entwicklung: Drei von fünf Vertex-Mitarbeitenden sind in diesem Bereich beschäftigt. „Dieser Fokus auf Forschung ermöglicht es uns, das notwendige tiefgreifende Verständnis von Krankheiten und ihren Ursachen zu erlangen. Unser Ansatz in der Arzneimittelentwicklung ist vielfältig, damit wir die wirksamste therapeutische Lösung anbieten können. So maximieren wir unsere Erfolgschancen – unabhängig davon, ob es sich bei diesen Lösungen beispielsweise um Gen- und Zelltherapien, Small Molecules oder mRNA-Therapien handelt“, so Kopp.
„Als innovatives Pharmaunternehmen sehen wir unsere Aufgabe darin, Menschen mit schweren Erkrankungen die bestmöglichen Therapien zur Verfügung zu stellen. Auch – oder gerade – wenn das bedeutet, völlig neue Wege zu beschreiten. Denn jeder Mensch, der Zugang zu einer innovativen Behandlung erhält, gewinnt Hoffnung auf eine bessere Zukunft.“