Wenn die EoE das Weihnachtsfest schwer macht

Ein Beitrag von Sanofi Aventis Deutschland

„Ich kann wieder unbeschwert Essen und muss keine Angst mehr haben.“ Wolfgang, EoE-Patient.
„Ich kann wieder unbeschwert Essen und muss keine Angst mehr haben.“ Wolfgang, EoE-Patient.
Sanofi Aventis Deutschland Beitrag

Zwischen Kerzenschein und Plätzchenduft dreht sich zur Weihnachtszeit vieles um das gemeinsame Essen. Für Menschen mit einer chronischen Entzündung der Speiseröhre – der Eosinophilen Ösophagitis (EoE) – kann genau das belastend sein. Das Schlucken fällt schwer, Nahrung kann sogar in der Speiseröhre stecken bleiben und die Freude am Fest schwindet. Auch Wolfgang erging es so – heute hat er seine Lebensqualität zurückgewonnen …
 

EINE EOE ENTWICKELT SICH SCHLEICHEND


Typisch für eine EoE sind Schluckbeschwerden, daneben können aber auch Schmerzen in der Brust oder Sodbrennen auftreten. Was das Erkennen zudem erschwert: Die Entzündung der Speiseröhre schreitet mit der Zeit langsam voran, verändert das Gewebe und führt nach und nach zu den Beschwerden. Viele Patient:innen merken daher zunächst nicht, dass sie eine Erkrankung haben. Oft führen sie die ersten Beschwerden auf das eigene Ess- und Kauverhalten zurück und beginnen dies anzupassen, z. B. durch viel Kauen und (Nach-)Trinken, kleine Bissen oder gar das Meiden von bestimmten Speisen. „Und dann gehen sie mit ihren Freunden nicht mehr aus, vermeiden derartige Situationen und ziehen sich sozial zurück. Das belastet natürlich“, weiß Prof. Dr. Martin Storr, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie aus Starnberg.
 

VERMEIDUNGSSTRATEGIEN VERZÖGERN BEHANDLUNG


Ein angepasstes Essverhalten gibt den Patient:innen ein Gefühl der Kontrolle. Das Tückische daran: „Im Hintergrund schreitet die Entzündung voran und die Symptome nehmen weiter zu. Und die Patient:innen lassen die Beschwerden nicht ärztlich abklären und behandeln“, erklärt Prof. Storr die Folgen dieser vermeintlichen Kontrolle. Dabei sind eine frühzeitige Diagnose und anschließende wirksame Therapie so wichtig.

Auch Wolfgang hat sich zunächst angepasst. Geholfen hat es nicht: „Ich habe erstmal versucht, mich an die guten Ratschläge zu halten und bewusster zu essen, langsamer zu essen, besser zu kauen. Aber es ist immer wieder vorgekommen, dass mir etwas in der Speiseröhre steckengeblieben ist. Ich habe es irgendwie immer wieder geschafft, das Essen entweder mit Flüssigkeit runterzuspülen oder herauszuwürgen.“ Erst 15 Jahre nachdem ihm das erste Mal Nahrung in der Speiseröhre stecken geblieben war, wurde die Diagnose EoE gestellt.

„Vermeidungsstrategien sind problematisch, da sie die Lebensqualität einschränken.“ Prof. Dr. Martin Storr, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, Starnberg.
„Vermeidungsstrategien sind problematisch, da sie die Lebensqualität einschränken.“ Prof. Dr. Martin Storr, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, Starnberg.

 

KEIN:E PATIENT:IN SOLLTE SICH EINSCHRÄNKEN


Heutzutage stehen mehrere Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Strikte Diäten, bei denen die Nahrungsmittel, die als am meisten allergieauslösend gelten, weggelassen werden, können helfen, sind aber oft schwer durchzuhalten und sehr einschränkend. Bei einer stark verengten Speiseröhre kann diese mechanisch geweitet werden. Medikamentös kommen Kortison-Tabletten oder sogenannte Biologika zum Einsatz. Wichtig: Eine wirksame Therapie sollte therapeutische Ziele erreichen, ohne die Lebensqualität der Patient:innen zu beeinträchtigen. Auch Wolfgang hat seine Behandlung hinterfragt: „Die erste Therapie hat Verbesserungen der Schluckbeschwerden gebracht, aber die Kontrolluntersuchungen haben gezeigt, dass die Entzündung einfach immer noch aktiv ist. Mein Gastroenterologe hat daraufhin einen Therapiewechsel vorgeschlagen und heute ist die Entzündung fast nicht mehr nachweisbar.“ Wolfgangs Tipp an alle Betroffenen: „Lasst Beschwerden ärztlich abklären, man kann eine EoE gut behandeln und bekommt die Lebensqualität wieder zurück.“

Mehr Informationen rund um die EoE und die Behandlungsmöglichkeiten gibt es auch unter:
das-ist-eoe.de

MAT-DE-2505272-1.0-12/2025

Mit freundlicher Unterstützung von Sanofi und Regeneron

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