Scheidenflora in Balance

März 2015 | Die Zeit | Frauengesundheit

Scheidenflora in Balance

Es ist eine so häufige Erkrankung und dennoch oft ein Tabu: Fast jede Frau ist mindestens einmal im Leben von einer Vaginalinfektion betroffen.

Chiesi GmbH / Unternehmensbeitrag

Doch offen darüber reden mag kaum jemand. Zu groß ist die Scham, denn schnell fürchten die betroffenen Frauen, man könnte ihnen mangelnde Hygiene vorwerfen. Das ist natürlich absurd. Denn sowohl der Scheidenpilz als auch die Scheideninfektion – die bakterielle Vaginose – werden durch ein Ungleichgewicht zwischen „guten“ Milchsäurebakterien und schädlichen Bakterien oder Pilzen ausgelöst. 

 

Erst einmal erkrankt, kann eine Pilzinfektion mit einem Antimykotikum behandelt werden. In der Regel erfolgt diese Therapie mit Tabletten, die in die Scheide eingeführt werden, sowie einer Creme zum Auftragen auf die äußeren Intimbereiche. Die bakterielle Vaginose muss mit einem Antibiotikum behandelt werden. Dies schlägt in der Regel sehr schnell an, zerstört jedoch auch die „guten“ Milchsäurebakterien, die die Vaginalflora eigentlich schützen sollen. 

 

Deshalb bietet sich im Anschluss an eine Erkrankung auch eine Kur an, die die Scheidenflora wieder in Balance bringt – etwa mit Vagiflor. Diese Zäpfchen enthalten Lactobazillen und müssen deshalb kühl gelagert werden, damit diese lebensfähig bleiben. Eine Untersuchung zeigte, dass sich mit Hilfe von Vagiflor der pH-Wert der Scheide innerhalb von zwei bis acht Tagen wieder normalisieren kann, so dass die natürliche Schutzfunktion der Scheidenflora wieder hergestellt wird. Das ist auch für Schwangere eine wichtige Erkenntnis, da eine bakterielle Vaginose eine Frühgeburt begünstigen kann.

 

Symptome… 

…einer Pilzinfektion: 

Massiver Juckreiz, Brennen, Rötungen, Schwellungen, Probleme beim Wasserlassen

 

…einer bakteriellen Vaginose

„Fischiger“ Geruch, farblich variierender Ausfluss, Juckreiz, Probleme beim Wasserlassen

 

www.chiesi.de