Neda Saeedi

August 2020 | Capital | DIE KUNST

Neda Saeedi

Konzeptkunst / Skulptur

neda_Jacke / Kleid: Brachmann, Schuhe: Dr. Marten‘s
Lorena Juan / Redaktion

In ihren Arbeiten thematisiert die in Teheran, Iran, geborene und seit 2012 in Berlin lebende Künstlerin die Beziehung zwischen menschlichem Körper und Architektur. Dabei wählt sie die Medien Installation und Skulptur, um Daten, Fakten und narrative Elemente miteinander zu kombinieren und in Form zu bringen. Saeedi legt Wert darauf, jedes ihrer Objekte selbst herzustellen, mit Materialien zu experimentieren und neue Fertigungstechniken zu entwickeln. In den letzten Jahren konzentrierte sich Neda Saeedi darauf, den Begriff des Gartens und seine koloniale und imperiale Dimension zu reflektieren, insbesondere als Impuls zum Sammeln, Umbenennen, Umsiedeln und Absperren. Gegenwärtig verlagert sich ihr Interesse auf die Barockkunst. Saeedi studierte zunächst Bildhauerei in ihrer Heimat Iran, bevor sie ein Studium der Bildenden Kunst unter der Leitung von Prof. Hito Steyerl an der UdK Berlin absolvierte.


www.nedasaeedi.com

 

garden of eden moving a petrified tribe,
Multimedia installation, Video(Loop), Sound piece. 14 minutes,
Sugared tribe:Sugars sculpture, life size
Petrified: cement sculpture and found water skin bag
Pinned butterfly: sugars cane coal, cement and metal pin 92 X 92 X 6 cm,  
Spatial structure:  water dam 7,5x 5 x 1,5 m, Room in the room 4x4x2,5m
2018-2019

 

parasitoid cell of a desirable future, Installation, 76 Schneekugeln mit Miniaturskulpturen, 2019 – ongoing

@GR.Berlin - XC. Hua Galerie
 

Photos © Lulea Biennale