Business Schools sind von strategischer Bedeutung

Juni 2017 | FOCUS | Talente der Zukunft

Business Schools sind von strategischer Bedeutung

Qualifizierte ausländische Studierende und ein hoher Frauenanteil – internationale Master- und MBA-Programme sind eine wichtige Säule für die Zukunft des deutschen Arbeitsmarktes.

Dr. Thorsten Thiel, Managing Director der GISMA Business School
GISMA BUSINESS SCHOOL / Unternehmensbeitrag

Herr Dr. Thiel, in Deutschland fehlen Ingenieure, IT- und Technik-Spezialisten. Welchen Beitrag können Business Schulen wie die GISMA leisten, um Lücken zu schließen?

Deutschland ist eine der führenden Volkswirtschaften in Europa. Damit das so bleibt, sind wir auf gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte mit internationaler Ausrichtung und globaler Denkweise angewiesen. Anspruchsvolle englischsprachige Master- und MBA-Programme bieten attraktive Chancen in der Aus- und Weiterbildung ausländischer Talente, auch und insbesondere aus dem MINT-Bereich. Mit den passenden akademischen und beruflichen Voraussetzungen im Gepäck können sie an Schulen wie der GISMA Business School in Kooperation mit international akkreditierten Partnerschulen für anspruchsvolle Aufgaben in Deutschland ausgebildet werden.

 

Wie wichtig sind Deutschkenntnisse, um solche Aufgaben übernehmen zu können?

Für internationale Unternehmen in Deutschland sind sehr gute Englischkenntnisse unentbehrlich. Unsere ausländischen Studierenden bringen das erforderliche Sprachniveau als Zulassungsvoraussetzung mit. Das Erlernen der deutschen Sprache erhöht die Integration in den Berufsalltag und die Chancen einer Karriere in Deutschland signifikant. Wir ermöglichen unseren Studierenden diese sprachliche Zusatzqualifikation in enger Zusammenarbeit mit der Sprachschule ‚The Language Gallery’.

 

Wie groß ist das Interesse der Unternehmen an internationalen Talenten?

Die GISMA bietet Fach- und Führungskräften aus der ganzen Welt akademisch anspruchsvolle und an den Bedarf der Praxis ausgerichtete Programme in Betriebswirtschaft, Management und Führung. Der Anteil ausländischer Studierender an der GISMA ist mit 80 Prozent sehr hoch. Und unsere Absolventen werden von Unternehmen immer stärker nachgefragt.

 

Wie eng arbeiten Sie mit den Unternehmen zusammen?

Wir stehen im Austausch mit großen Konzernen, dem international aufgestellten Mittelstand und jungen Start-Ups. Von dieser Zusammenarbeit profitieren alle Beteiligten, etwa mit gemeinsamen Workshops und Seminaren, studentischen Beratungs- und Praxisprojekten, der Vergabe von Themen für Masterarbeiten oder unserem Corporate Alumni- und Mentoring-Programm.

 

Können Sie ein Beispiel für ein solches Projekt nennen?

Studierende unseres gemeinsam mit der Porto Business School durchgeführten „Magellan-MBA“ in Hannover arbeiten derzeit in Beratungsprojekten mit VW und Continental. Eine Gruppe von Studierenden beschäftigt sich dabei mit der Erarbeitung und Bewertung von Markteintrittsstrategien für ausgewählte Länder auf dem afrikanischen Kontinent.

 

Wie hoch ist der Frauenanteil unter Ihren Studenten?

Wir streben einen Frauenanteil von 50 Prozent in allen Programmen an, den wir durch gezielte Förderung von Talenten und Stipendienprogrammen erreichen wollen. Wir freuen uns daher über die Bewerbung von qualifizierten Frauen aus der ganzen Welt.

 

Sollte auch deshalb der Stellenwert von Business Schulen in Deutschland steigen?

Business Schools wie die GISMA leisten durchaus einen wichtigen Beitrag für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland. Entscheidend sind die Berücksichtigung moderner Forschungsansätze und der Einsatz innovativer Methoden der Wissensvermittlung und -anwendung. Denn Arbeitgeber erwarten von ihren zukünftigen Führungskräften das Know-how und die Kompetenzen zur Bewältigung der Herausforderungen von Globalisierung und Digitalisierung.

 

www.gisma.com