Gesundes Studieren macht den Unterschied

Dezember 2015 | Handelsblatt | Gesundheit & Arbeit

Gesundes Studieren macht den Unterschied

Thomas Holm, Leiter des Gesundheitsmanagements der TK: „Mangelnde Bewegung und ungesunde Ernährung können langfristig zu Diabetes, Bluthochdruck, Rückenschmerzen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen.

Technische Hochschule Wildau / Unternehmensbeitrag

„Hochschule in Hochform“ – unter diesem Motto arbeiten die Technische Hochschule Wildau und die Techniker Krankenkasse (TK) seit 2013 in einem Modellprojekt daran, die Vision einer gesundheitsbewussten Hochschule nachhaltig im Alltag von Studium, Lehre, Forschung und Organisation zu verankern. Dabei sollen eine ganzheitliche Gesundheitskultur auf allen Ebenen entwickelt und den Studierenden Gesundheitskompetenzen vermittelt werden, sodass diese später selbst zu Botschaftern für Gesundheit an ihrem zukünftigen Arbeitsplatz in Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung werden können.


Prof. Dr. László Ungvári, Präsident der TH Wildau: „Gesundes Studieren und Gesundheit am Arbeitsplatz sind Pluspunkte im Wettbewerb der akademischen Einrichtungen und machen den Unterschied. Dies haben wir auch in unserem Leitbild prominent verankert. Die Kooperation mit der Techniker Krankenkasse hilft uns, gesundheitsgerechtes Verhalten in allen Bereichen zu fördern. Wir schaffen uns zudem neue Spielräume in der Ausbildung von Studierenden. Sie werden nicht nur mit Fach- und Sozialkompetenzen ausgestattet, sondern auch mit Gesundheitskompetenzen. Für eine Führungskraft der Zukunft ist dies nach meiner Meinung unerlässlich.“


Thomas Holm, Leiter des Gesundheitsmanagements der TK: „Mangelnde Bewegung und ungesunde Ernährung können langfristig zu Diabetes, Bluthochdruck, Rückenschmerzen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Ein auffälliger Trend ist auch die stetige Zunahme psychischer Erkrankungen, vor allem verursacht durch Stress. Wir geben unser Know-how in Gesundheitsfragen an die Hochschule weiter. Dies ist besonders wichtig für die Studierenden und ihr zukünftiges Arbeitsleben.“


Im Rahmen des Pilotprojektes „Hochschule in Hochform“ werden verschiedene Module für die campusweite Nutzung entwickelt, umgesetzt und nachhaltig implementiert. In den Modulen werden zentrale Präventionsthemen behandelt, wie z.B. „Zeitmanagement“, „Stressbewältigung“, „Bewegung“, „Geistiges und körperliches Training“ sowie „Gesunde Ernährung“. Ergänzt werden die angebotenen Module durch Einzel- und Gruppenberatungen zu Gesundheitsthemen durch Experten der TK und durch eine Präventionsärztin. Eine aktuelle Befragung von Studierenden an der Hochschule bildet die Grundlage dafür, dass alle Maßnahmen bedarfsgerecht und maßgeschneidert umgesetzt werden können.


Zwei speziell geschulte studentische Gesundheitsbotschafter sind Ansprechpartner für die Studierenden bei allen gesundheitsbezogenen Fragen. Sie treten in Lehrveranstaltungen, in der Mensa oder bei Events auf und erläutern dort die Gesundheitsangebote, wirken aktiv bei Gesundheitsaktionen mit und sorgen für eine Sensibilisierung ihrer Kommilitoninnen und Kommilitonen für die Themen Gesundheit und gesundes Studieren.


Prof. Ungvári: „Gut ausgebildete, motivierte und gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das eigentliche Kapital jedes Unternehmens und jeder Einrichtung. Ich bin davon überzeugt, dass unsere Absolventinnen und Absolventen mit ihren im Studium erworbenen Gesundheitskompetenzen erfolgreich als Botschafter und Multiplikatoren für Gesundheit an ihren Arbeitsplätzen in Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung wirken werden.“


www.th-wildau.de