Studieren neu gedacht

New Learning am SAE Institute
Martin Endel, Culture & Product Development
Martin Endel, Culture & Product Development
SAE INSTITUTE Beitrag


Auf Konferenzen, in Podcasts und in den Führungsetagen der Unternehmen – überall wird die neue Arbeitswelt heiß diskutiert. Die Corona-Pandemie hat das Interesse an New Work, Digital Leadership und Smart Office-Lösungen weiter verstärkt. Entsprechend steht die Wirtschaft vor einem grundlegenden Wandel. Im Vergleich zum Handwerk oder der Industrie hat es die Medien- und Kreativwirtschaft etwas leichter, auf die geforderten Transformationsprozesse zu reagieren. Doch auch für sie gilt: Innovationskraft und Agilität beginnen in den Köpfen der Beschäftigten und lassen sich nicht auf Rezept verordnen. Der Schlüssel liegt also im Skillset der Mitarbeitenden.

Eine zentrale Rolle übernehmen die nachrückenden Talente. Um sie für die Arbeitswelt der Zukunft fit zu machen, sind die Bildungseinrichtungen in der Pflicht. Ohne das Neudenken von Ausbildung – sprich New Learning – ist New Work schwer umzusetzen. Damit stehen auch Bildungsanbieter vor gewaltigen Umbrüchen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Kreative bestmöglich auf die neue Arbeitswelt vorbereitet werden. Denn die Lehre von heute muss die Arbeitswelt von morgen antizipieren.

Die Vermittlung von Fachwissen und technischem Handwerk bleibt auch künftig essenziell. Doch die Soft Skills gewinnen an Bedeutung und liefern den entscheidenden Mehrwert. Talente und Leidenschaften entdecken, sich selbst organisieren, mit Team-Mitgliedern transparent kommunizieren, Konflikte konstruktiv lösen – die Liste der geforderten Skills ist lang, entsprechend die Angebote an Ratgebern im Buchhandel. Doch im Studium ist oft zu wenig Raum, diese Qualifikationen zu lernen oder zu stärken.

Am SAE Institute wird Studieren bereits jetzt neu gedacht. Die Talentschmiede integriert an seinen neun Standorten in Deutschland New Learning in seine Studienangebote, um den Nachwuchs bestmöglich auf den Berufseinstieg in der Medienwirtschaft vorzubereiten. Neben Fachwissen und praxisnaher Projektarbeit bilden die Methoden der Zusammenarbeit eine wichtige Säule des Studiums. Parallel wurden frühzeitig digitale Lehrkonzepte entwickelt.  So reagiert das SAE Institute auf die Anforderungen der neuen Arbeitswelt. Ein weiterer Effekt: Dank Blended Learning und Lern-Events, konnten Unterrichtsausfälle seit Ausbruch der Corona-Pandemie erfolgreich vermieden werden.

Für Martin Endel, zuständig für Culture & Product Development am SAE Institute, geht es bei New Learning nicht nur darum, was gelehrt, sondern vor allem, wie gelernt wird: „Unser Curriculum entwickeln wir ohnehin ständig weiter. Das zählt zum Standardrepertoire, ebenso wie eine hochmoderne technische Infrastruktur. Doch für uns nehmen darüber hinaus Soft Skills wie Agilität, digitale Kompetenz und kollaboratives Arbeiten eine zentrale Rolle ein. Das vermitteln wir in Projektarbeit und unseren Lern-Events mit der Community am jeweiligen Campus. Theorievorlesungen machen lediglich noch ein Viertel des Studiums aus.“

Wie New Learning zum Beruf führt, zeigen die SAE-Karrieretage vom 19. bis 21. Mai 2022. Informationen auf www.sae.edu/karrieretag.


www.sae.edu

 

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