Der Innovationsbeschleuniger

Mai 2016 | Handelsblatt | Internet der Dinge

Der Innovationsbeschleuniger

Die digitale Welt bietet viele Möglichkeiten, aber auch Risiken. Um das eine zu nutzen und sich vor dem anderen zu schützen braucht es eine intelligente Verbindung.

Die digitale Schnittstelle mit den blukii Smartwearables immer dabei.
Schneider Schreibgeräte GmbH / Unternehmensbeitrag

Stellen Sie sich vor, Sie betreten die 1. Klasse der Deutschen Bahn und automatisch lädt sich das Handelsblatt-E-paper auf ihrem Tablet oder Smartphone. Oder sie gehen durch ein Museum und neben den Ausstellungsstücken, die es dort zu bewundern gibt, versorgt Sie Ihr Smartphone mit zusätzlichem Input, Videos und Hintergrundinformationen. Das ist längst keine Zukunftsmusik mehr, sondern die intelligente Verbindung von realer und digitaler Welt. Möglich machen es so genannte Beacons. Das sind elektronische Leuchttürme, die über ein Signal Informationen an Endgeräte senden. 

 

Der Schramberger Schreibgerätehersteller Schneider ist mit blukii einer der Vorreiter auf diesem Gebiet. Dort hatte man bereits 2010 die Vision, das „real life“ mit dem immer stärker wachsenden „e-life“ zu verbinden. Dabei sollten die Möglichkeiten, die Smartphone, Tablet und Co. uns bieten, einerseits genutzt werden, andererseits sollten neue Gefahren abgewehrt werden. Mit viel Innovationskraft, unternehmerischen Mut und Investitionen in den Ausbau eines neuen Geschäftsfeldes ist so mittlerweile ein ganzer Produktbaukasten entstanden, der sich dank seiner verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten in fast jedes Produkt und jede neue Ideen integrieren lässt. 

 

blukii leitet sich von Bluetooth Key ab, denn hier hat die Produktfamilie von Schneider ihren Ursprung: Als komfortable und sichere Alternative zum Passwort wurde dort 2010 der blukii Notebook Protector entwickelt, eine Alarmanlage für das Notebook. Entfernt sich ein Nutzer von seinem Gerät, schließt sich automatisch der Bildschirm. Versucht eine nicht autorisierte Person sich Zugang zu verschaffen, gibt es ein akustisches Signal, die Person wird fotografiert und dieses Bild sofort auf das Smartphone des Nutzer weitergeleitet, der dann entscheiden kann, welche Schritte eingeleitet werden müssen. 

 

Heute bewegt sich die blukii-Familie souverän in drei Aufgabenfeldern: als Smartkey, also als elektronischer Schlüssel, als Beacon für den Versand von Informationen an Endgeräte sowie als Sensor. Auf letztere Innovation ist man bei Schneider besonders stolz. Denn der etwa Münzgroße Sensor misst Beschleunigung, Magnetfelder, Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit und Licht, verfügt über einen mechanischen und magnetischen Schalter, zwei LEDs sowie eine leistungsstarke Batterie ebenso wie über eine Mikro-USB-Schnittstelle für die externe Stromversorgung. Damit ist dem Einsatzbereich des Sensors quasi keine Grenze gesetzt – vom Personal Tracking über Smarthome-Anwendungen, Ambient Assisted Living, bis zur Industrie 4.0. 

 

Außerdem lässt sich über die blukii Info App jeder Gegenstand, der ein EAN-Code, QR-Code, NFC Tag oder Beacon trägt mit dem Internet verbinden – innerhalb weniger Minuten.

 

Großen Wert hat man bei der Entwicklung insgesamt auf die Nutzerfreundlichkeit gelegt – und das, obwohl heute noch nicht alle Einsatzmöglichkeiten klar sind. Genau das ist aber das schöne am Baukastensystem von blukii: Gemeinsam mit den Partnern von Schneider kann individuell entschieden werden, welche Bausteine für ein neues Produkt oder eine neue Idee sinnvoll sind – und zwar ohne, dass noch einmal bei Null angefangen werden muss. So entstehen nicht nur neue Innovationen, sie werden um ein Vielfaches beschleunigt.