Wie Beschäftigte zu einem strategischen Innovationsfaktor werden

Beitrag der von Rundstedt & Partner GmbH

Christian Summa, Geschäftsführer und Partner, von Rundstedt
Christian Summa, Geschäftsführer und Partner, von Rundstedt
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Seit einigen Jahren konzentrieren wir uns ausschließlich auf die quantitativen Aspekte der Talent Supply Chain. Richtig ist, dass der demografische Wandel zu chronischen Personalengpässen führen wird, die bereits heute spürbar sind. Aber das ist eine rein defizitäre Sichtweise. Viel wichtiger ist es, die knapper werdende Ressource Arbeitskraft aus Sicht der Unternehmen wesentlich effektiver und aus Sicht der Beschäftigten sinnvoller einzusetzen. Gerade weil die meisten Unternehmen an neuen Geschäftsmodellen arbeiten müssen, sollten wir auch Arbeitsstrukturen und Karrierewege mit Mut und Tatkraft neu gestalten.

Derzeit erleben wir eine zunehmende Welle von Produktionsver-lagerungen nach Nordamerika und Mittelosteuropa. In den meisten Fällen verbleiben an den deutschen Standorten Vertrieb und Service sowie hochspezialisierte Produktionsbereiche. Um die Profita-
bilität langfristig zu sichern und sogar zu steigern, gilt es in die Mitarbeitenden als strategischen Faktor der Wertschöpfung zu investieren. Statt Weiterbildung mit der PE-Gießkanne braucht es eine strategische Personalplanung, die Skill-Analysen integriert, um die Business Transformation eng mit der beruflichen Weiterentwicklung der Beschäftigten zu synchronisieren. An dieser Nahtstelle entsteht echte Innovation.

ber Wege, wie dies in Konzernen und Mittelstand gelingen kann, diskutieren Experten und Expertinnen aus Management, HR, Arbeitgeberverbänden, Betriebsrat und Gewerkschaften auf der 3. Workforce Transformation Konferenz. Drei virtuelle Talkrunden liefern praxisnahe Lösungsansätze für die Workforce Transformation.

www.rundstedt.de/wftk-3

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