Eine aktuelle Studie der Creditreform Wirtschaftsforschung zeigt, dass von 2024 bis 2025 bundesweit rund 24.500 Gaststätten, Restaurants und Lokale schließen mussten. Das sind keine Einzelschicksale.
Die Branche kämpft mit einer Gleichzeitigkeit von Krisen: Steigende Einkaufs- und Personalkosten treffen auf sinkende Gästezahlen. Der Fachkräftemangel zwingt Betriebe, Abläufe neu zu denken. Veränderte Konsumgewohnheiten verlangen mehr Flexibilität. Und 72 % der Gäste erwarten heute digitale Services wie z. B. Mobile Payment, Self-Ordering, nahtlose Abwicklung. Wer in diesem Umfeld noch auf analoge Prozesse setzt, spielt auf Zeit.
Das zentrale Problem: Die meisten Betriebe digitalisieren punktuell: Eine Kasse hier, ein Reservierungstool dort. Die Folge sind Medienbrüche, manueller Mehraufwand statt Geschwindigkeit und fehlende Transparenz über die eigenen Kennzahlen. Dabei gibt es bereits Systeme, die miteinander kommunizieren, sodass eine durchgängige digitale Wertschöpfungskette von der Bestellung bis ins Controlling entsteht.
Die datenbasierte Steuerung wird 2026 zum Wettbewerbsfaktor: Wer Gäste-, Verkaufs- und Warenstromdaten intelligent nutzt, plant Personal präziser, reduziert Wareneinsatz und steigert die Auslastung. Betriebe, die konsequent auf End-to-End-Digitalisierung setzen, können ihren Verwaltungsaufwand um bis zu 30 % senken und gleichzeitig den Umsatz pro Gast steigern. Regulatorische Anforderungen sind in Zukunft nur „ein Mausklick“.
Klar ist: Es gibt keine „One-Size-Fits-All“- Lösung, denn jeder Betrieb hat andere Prozesse, andere Schwachstellen. Daher sind Gastronomien gut aufgestellt mit individueller Beratung, maßgeschneiderter Implementierung und Begleitung über den gesamten Betrieb hinweg. Digitalisierung ist kein Projekt – sie ist der Dauerbetrieb.
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