Ausschüttungen als »Puffer« gegen Marktschwankungen

April 2018 | Die Welt | Geld

Ausschüttungen als »Puffer« gegen Marktschwankungen

Flexible Mischfonds: Dank breiter Streuung gut für das Umfeld steigender Zinsen gewappnet.

Quelle: FactSet, MSCI, J.P. Morgan Asset Management, Erträge für die Kalenderjahre 1980-2017, Stand: 31. Dezember 2017. Eine positive Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein zuverlässiger Indikator für aktuelle und zukünftige positive Entwicklungen.
J.P. Morgan Asset Management / Unternehmensbeitrag

Nach einem guten Start ins Anlagejahr 2018 haben die Korrekturphase Anfang Februar und die seitdem anhaltenden Marktschwankungen Anleger in Sorge versetzt. Sie befürchten, dass sich das Marktumfeld fundamental geändert haben könnte und die Jahre des Aufwärtstrends an der Börse vorbei sind. Es gibt jedoch viele Belege dafür, dass die zugrunde liegenden wirtschaftlichen Fundamentaldaten weiterhin robust sind: So weisen die meisten großen Anlageregionen rund um den Globus ein gesundes Wachstum – teilweise sogar überdurchschnittlich hoch – auf. Auch ist sowohl in den USA, als auch in Europa sowie in den Schwellenländern eine gesunde Mischung aus Konsum, Investitionen und Handel zu beobachten. Die leicht höheren Teuerungsraten unterstützen das nominale Wachstum, was wiederum zu einem schnelleren Umsatzwachstum für Unternehmen führen sollte.

Steigende Inflation als Auslöser der Turbulenzen?

Eine weitere Folge des wirtschaftlichen Aufschwungs der letzten Jahre ist, dass sich die Kapazitätsauslastung der Volkswirtschaften zusehends verbessert und sich die Lücke, die die Finanzkrise gerissen hat, langsam schließt. Dies könnte allerdings eine nachhaltige Wirkung auf Preissteigerungen haben. Denn wenn sich die Produktionslücke schließt, bedeutet das eine bessere Nutzung der vorhandenen Kapazitäten. Sobald jedoch eine Wirtschaft über ihrem Potential wächst, steigt aufgrund von Kapazitätsengpässen die Inflationsgefahr. In dieser Situation befindet sich zurzeit jedoch nur die USA.

In den aktuellen Inflationszahlen spiegelt sich dieser Trend nur bedingt wider. Die US-Inflationsrate liegt mit derzeit 2,1 Prozent leicht über dem Inflationsziel der Notenbank, ist seit fünf Monaten jedoch quasi konstant. Der höhere Ölpreis dürfte die Verbraucherpreise in den nächsten Monaten etwas ansteigen lassen. In der Eurozone hingegen ging es seit Februar 2017 mit der Teuerungsrate kontinuierlich abwärts, aktuell liegt sie bei 1,2 Prozent. Die Ursachen liegen einerseits in der geringeren Auslastung der europäischen Wirtschaft und andererseits an der kräftigen Aufwertung des Euro in den letzten 12 Monaten.

Somit sollte es für die US-Noten-bank keinen Bedarf geben, in diesem Jahr mehr als viermal an der Zinsschraube zu drehen. Damit läge der US-Leitzins zum Jahresende bei 2,5 Prozent, was ja immer noch unter den langfristigen Erwartungen der Federal Reserve von 2,75 Prozent ist. Aktuell ist das absolute Zinsniveau noch weit von einem für die Wirtschaft restriktiven Niveau entfernt. Und die Europäische Zentralbank dürfte in diesem Jahr aufgrund der verhaltenen Inflation keinerlei Handlungsbedarf sehen, die Nullzinspolitik zu beenden.

Eher Korrektur statt Vorgriff auf Rezession

Statt dessen ist wichtig zu verstehen, dass ruhige Börsenjahre wie 2017 äußerst selten sind. Der maximale Rückgang bei europäischen Aktien lag im vergangenen Jahr bei einem Minus von vier Prozent. Der durchschnittliche maximale Rückgang pro Kalenderjahr seit 1980 liegt jedoch bei einem Minus von mehr als 15 Prozent. Wichtig zu wissen ist, dass dies nicht ungewöhnlich ist und trotzdem in 30 der letzten 38 Jahre die Erträge am Jahresende positiv waren.

Der Rücksetzer im Februar war unserer Einschätzung nach eine Korrektur zu optimistischer Erwartungen und somit die Rückkehr der Aktienmärkte zur Normalität. Der anhaltende wirtschaftliche Aufschwung, der die Unternehmensgewinne weiter sprudeln lässt, bietet verbunden mit einer relativ stabilen Inflation für Aktien auch in diesem Jahr ein Umfeld, das trotz höherer Schwankungen ein positives Jahr erwarten lässt.

So sind die USA auch trotz später Zyklusphase weit von einer Rezession entfernt. Und da die Erträge in späten Marktphasen in der Regel noch stark sind, ist es das größere Risiko, zu früh auszusteigen, als diese Erträge zu verpassen.

Mit „Multi-Asset Income“ für die Zukunft gerüstet

Mit einer Multi-Asset-Strategie können Anlerger zusätzlich dazu beitragen, ihr Portfolio für die zukünftigen Herausforderungen an den Kapitalmärkten zu wappnen: Income-Strategien eignen sich gerade im Umfeld steigender Zinsen und sinkender Erträge, da sie auf die Erzielung regelmäßiger Ausschüttungen ausgerichtet sind und aktiv und flexibel die dafür geeigneten Anlageklassen auswählen. Diese Ausschüttungen haben den Vorteil, dass sie verlässlich, transparent und weitgehend unabhängig von Kursentwicklungen an den Börsen erfolgen. Selbst wenn es einmal turbulenter an den Märkten zugehen sollte, werden die Dividenden und Kupons gezahlt. Das bietet einen wichtigen Puffer, um Kursschwankungen abzufedern.

Ein erfolgreiches Beispiel für einen solchen Fonds ist der Income-Klassi-ker JPMorgan Investment Funds – Global Income Fund, in dem dieses Konzept inzwischen seit neun Jahren erfolgreich umgesetzt wird. Dafür investiert Fondsmanager Michael Schoenhaut breit gestreut in über 2.500 Positionen – von dividendenstarken Aktien über verschiedene Anleihensegmente bis hin zu Mischformen wie Wandel- oder Hybridanleihen. Damit schafft er das Potenzial für nachhaltig stabile Erträge in einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld. Gleichzeitig kann eine solch breite Streuung verbunden mit einem hohen Maß an Flexibilität und striktem Risikomanagement dafür sorgen, dass die Schwankung innerhalb des Portfolios reduziert wird. Das Investmentkonzept des Fonds konnte sich mit diesem Ansatz in unterschiedlichsten Markt-lagen bewähren. Die erwartete jährliche Ausschüttung liegt bei rund 4 bis 5 Prozent (in der Anteilklasse A - div, nicht garantiert).

Für Anleger, die einen etwas defensiveren Ansatz bevorzugen, gibt es den JPMorgan Investment Funds – Global Income Conservative Fund, der den Schritt von einem sparorientierten Produkt zu einem professionell und flexibel gemanagten Investmentfonds noch mehr vereinfacht. Dieser Fonds nutzt den gleichen erprobten Investmentansatz, allerdings mit einer etwas konservativeren Anlageausrichtung.

Aktuelle Informationen rund um das Trendthema „Multi Asset Income“ sowie die Risikoprofile der beiden Fonds finden Sie hier:

www.jpmorganassetmanagement.de/Income

Wichtige Informationen: Bei diesem Dokument handelt es sich um Werbematerial. Die hierin enthaltenen Informationen stellen weder eine Beratung noch eine Anlageempfehlung dar. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die aktuelle und zukünftige Wertentwicklung und Verluste sind möglich. Das Eintreffen von Prognosen kann nicht gewährleistet werden. Bei sämtlichen Transaktionen sollten Sie sich auf die jeweils aktuelle Fassung des Verkaufsprospekts, der Wesentlichen Anlegerinformationen (Key Investor Information Document – KIID) sowie lokaler Angebotsunterlagen stützen. Diese Unterlagen sind ebenso wie die Jahres- und Halbjahresberichte und die Satzungen der in Luxemburg domizilierten Produkte von J.P. Morgan Asset Management kostenlos erhältlich beim Herausgeber und der deutschen Informationsstelle, JPMorgan Asset Management (Europe) S.à r.l., Frankfurt Branch, Taunustor 1, D-60310 Frankfurt, sowie bei Ihrem Finanzvermittler. 0903c02a820ce491