Flexibel und doch zugehörig

Dezember 2021 | Wirtschaftswoche | Der starke Mittelstand

Flexibel und doch zugehörig

Beitrag von Workmotion

Carsten Lebtig, Co-Founder und Managing Director von Workmotion
Workmotion / Beitrag

Gute Zeiten für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer: Die Zahl der unbesetzten Stellen in Deutschland steigt, gleichzeitig nimmt aufgrund des demografischen Wandels die Zahl der Menschen im typischen Berufsalter jährlich um fast 150.000 ab. Für Unternehmen stellt sich deshalb zunehmend die Frage, wie sie als Arbeitgeber attraktiv bleiben können. Experten raten neben höheren Löhnen zu mehr Flexibilität als eine der Stellschrauben, an denen Arbeitgeber drehen können, um ihre Angestellten zu halten.


Das deckt sich mit den Ergebnissen einer Umfrage der Unternehmensberatung Ernst & Young unter 16.000 Beschäftigten in 16 Ländern. 90 Prozent der Befragten wollten flexibel entscheiden, wann und wo sie arbeiten. Und mehr als die Hälfte von ihnen (54 Prozent) würde eine Kündigung in Betracht ziehen, wenn ihnen ihr Arbeitgeber kein flexibles Arbeiten ermöglicht. Eine Reihe global agierender Unternehmen reagiert darauf bereits mit einem Angebot hybrider Arbeitsmodelle, also einer Mischung aus Homeoffice und Arbeiten im Büro. Microsoft bietet seinen Beschäftigten an, bis zu 50 Prozent der Arbeitszeit im Homeoffice zu verbringen. Twitter erklärte, dass seine Beschäftigten auch nach der Pandemie uneingeschränkt mobil arbeiten können. Statt im eigenen Zuhause können Beschäftigte so für eine Weile an attraktiven (Urlaubs)Orten wohnen, und gleichzeitig remote arbeiten (Workation).


Doch wie schaffen Unternehmen es, dass ihre in der Ferne arbeitenden Beschäftigten sich weiterhin zur Firma zugehörig fühlen? Als Ergebnis ihrer im August erschienen Studie raten Holger Reisinger und Dane Fetterer von Jabra dazu, statt starrer Regeln auf Prinzipien zu setzen, die den Beschäftigten Gestaltungsfreiheit lassen. Tools von HR-Plattformen wie WorkMotion erleichtern Unternehmen zusätzlich die Gratwanderung zwischen Flexibilität und Zugehörigkeit. Mit diesen Tools können sie rasch erkennen, ob der Wunsch eines Beschäftigten, remote im Ausland zu arbeiten, mit den Prinzipien der Firma vereinbar ist und welche Folgen bei Sozialversicherung und Arbeitsrecht sich daraus ergeben.

 

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