Die Zukunft der ERP-Software

Oktober 2019 | Handelsblatt | Zukunft Deutschland

Die Zukunft der ERP-Software

Mehr Flexibilität, kürzere Einführungszeiten, keine Datensilos: Holger Schüler vom ERP-Spezialisten KUMAVISION erklärt, worauf es in Sachen Business Software zukünftig ankommt.

olger Schüler Bereichsleiter Cloud und Services, KUMAVISION AG
KUMAVISION AG / Unternehmensbeitrag

ERP gibt es schon lange. Was ist wirklich neu?
Wir haben uns als Partner des Mittelstands auf maßgeschneiderte ERP-Lösungen für unterschiedliche Branchen speziali-siert. Zusammen mit unserem Technologiepartner Microsoft verfügen wir über ein weltweit einmaliges Angebot: Die Dynamics 365-Technologie-
plattform vereinigt branchenspezifische ERP-Software, CRM-Lösungen für Vertrieb, Service und Marketing, Internet of Things (IoT), Business Analytics, Office-Anwendungen und vieles mehr auf einer technologischen Basis. Das heißt: Alle Applikationen arbeiten mit einer einheitlichen Datenbasis. Anwendungsübergreifende, durchgängige Workflows sind damit ebenso möglich wie exakte betriebswirtschaftliche Auswertungen auf Knopfdruck. Datensilos gehören damit endgültig der Vergangenheit an. Zudem lassen sich weitere Services – etwa für künstliche Intelligenz wie z. B. Bild-, Text- und Spracherkennung – einfach aus der Cloud beziehen.

 

ERP-Branchensoftware –was verbirgt sich hinter diesem Konzept?
Jede Branche, jeder Markt hat unterschiedliche Anforderungen. Wir haben daher die Standardfunktionalitäten der ERP-Software Microsoft Dynamics 365 Business Central um zahlreiche branchenspezifische Funktionen und Workflows erweitert. Für Fertigungsindustrie, Großhandel, Projektdienstleister, Medizintechnik und Gesundheitsmarkt sowie weitere Branchen bieten wir maßgeschneiderte Lösungen an. Sie sind dank zahlreicher Best-Practice-Prozesse perfekt auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmt und bringen fertige Auswertungen und voreingestellte Konfigurationen mit. Basis dafür ist der Dialog mit unseren Kunden sowie unsere Erfahrung aus über 1.700 Projekten in den letzten 25 Jahren. Wir versetzen Unternehmen damit in die Lage, ohne aufwändige Einführungsprojekte schnell produktiv zu arbeiten.

 

Wie sehen die Vorteile dieser integrierten Softwareplattform in der Praxis aus?
Einerseits führt das nahtlose Zusammenspiel aller Applikationen zu Produktivitätssteigerungen und damit verbundenen Kostensenkungen. Andererseits profitieren Unternehmen von einer enormen Flexibilität. So kann beispielsweise jederzeit die eigene Softwarelandschaft an geänderte (Markt-)Anforderungen angepasst werden. Die Vernetzung neuer Maschinen, Geschäftseinheiten und Prozessabläufe geschieht schnell und unkompliziert, ebenso wie die Einführung neuer Lösungen – in Zeiten von neuen Geschäftsmodellen ein unverzichtbarer Wettbewerbsvorteil.

 

Welche Rolle spielt dabei die Cloud?
Die Digitalisierung ist ohne die Cloud nicht vorstellbar. Denn die Cloud verleiht Unternehmen eine bisher nicht gekannte Agilität, die auch angesichts immer kürzerer Innovationszyklen erforderlich ist. Unternehmen müssen mit der Cloud nicht mehr in eigene IT-Infrastrukturen investieren. Sie greifen stattdessen unter dem Motto „mieten statt kaufen“ auf ein jederzeit skalierbares Angebot zurück, das sofort bereitsteht. Aufwändige Update-Projekte entfallen, da sich die Applikationen selbstständig im Hintergrund aktualisieren. Die weltweite Verfügbarkeit und die klare Kostenstruktur sind weitere Vorteile.

 

Worauf sollten Unternehmen besonders achten?
Digitalisierung, und damit auch ERP-Software, ist nie ein reines IT-Thema, sondern betrifft das ganze Unternehmen. Ein Prozess wird nicht zwangsläufig besser, nur weil er digitalisiert wird. Wir hinterleuchten daher in einem ersten Schritt die abgebildeten Prozesse und identifizieren das Optimierungspotenzial. Erst danach folgt die Software.

 

 

www.kumavision.com