Innerhalb von drei Tagen stieg der Preis für Erdgas an der Börse in Amsterdam nach Ausbruch des Iran-Krieges auf den höchsten Stand seit über drei Jahren. In der ersten Woche nach dem Kriegsbeginn waren es mehr als 62 Euro pro Megawattstunde – fast eine Verdoppelung im Vergleich zum Freitag zuvor, als der Preis bei 32 Euro gelegen hatte.
Und das ist nur ein Beispiel von vielen für die enormen Preissteigerungen, denen die Nutzer fossiler Energien schon durch Spekulationen ausgesetzt sind.
Wer dagegen auf Wärmeerzeugung aus Holzenergie setzt, kann sich beruhigt zurücklehnen. Große Preissprünge gibt es hier nicht. Und es gibt noch mehr gute Gründe für Biomasse als Energieträger der industriellen Prozesswärme:
• Der Rohstoff wächst vor der Haustür der Industriebetriebe in Deutschland.
• Er ist CO2-neutral und schont das Klima.
• Er ist in Fülle vorhanden: Der deutsche Wald wächst jedes Jahr um rund 100 Millionen Festmeter – entnommen wird nur ein Teil des Zuwachses.
• Genutzt wird für Biomasse-Energie Restholz aus Durchforstungen und Sägewerken, Landschaftspflegematerial und Gebrauchtholz.
• Der Rohstoff ist hoch wirtschaftlich: Die Megawattstunde (MWh) Wärme aus Gebrauchtholz kostet im Bundesdurchschnitt etwa fünf bis fünfzehn Euro - bei Gas aktuell bis zu 85 Euro (inkl. aller Abgaben).
• Er ist unabhängig von Öl-Scheichs, multinationalen Ölkonzernen und Krisen.
• Er stärkt die heimische Wirtschaft und ist ohne lange Transporte jederzeit verfügbar.
• Er spart viel Geld – über 84 Milliarden Euro gibt Deutschland jedes Jahr für Öl- und Gasimporte aus.
„Das sind acht gewichtige Argumente für die heimische Biomasse-Energie“, sagt Thomas Schmidmeier, einer der beiden Geschäftsführer von Schmidmeier NaturEnergie, dem Marktführer für Prozesswärme aus heimischen Rohstoffen. „Wer auf Biomasse setzt, muss sich keine Sorgen machen, denn sie wächst nach, ist vor Ort verfügbar, CO2-neutral – und weit günstiger als Gas und Öl.“
Mit seinem Team hat Schmidmeier in den vergangenen Jahrzehnten dutzende von Biomasse-Energie-Lösungen für Unternehmen und Kommunen umgesetzt. Unternehmern, die sich wegen ihrer Wärmeversorgung im Bereich zwischen 100 Grad und 500 Grad den Kopf zerbrechen, sollten die aktuellen Preissprünge Anregung sein, über Alternativen nachzudenken. Denn weitere Verteuerungen für fossile Energie stehen vor der Tür: Ab 2027 wird der EU-Emissionshandel ausgeweitet, der planmäßig die Preise für CO2-Zertifikate Jahr für Jahr erhöhen wird.
Ein Grund mehr für Unternehmen, Öl und Gas möglichst schnell hinter sich zu lassen. Denn Holzenergie und Biomasse bleiben auf Dauer berechenbar. „Sie taugen nicht als Spekulationsobjekt für multinationale Konzerne, denn sie wachsen stetig und verlässlich in unseren heimischen Wäldern oder fallen als Gebrauchtholz regional an“, betont Schmidmeier.
Das sehen auch immer mehr Unternehmen so – wie etwa die AVANGARD MALZ AG, Deutschlands größter Malzproduzent. Das Unternehmen nutzt seit diesem Jahr CO2-neutral erzeugten Strom und Heißdampf: Die Wärme aus der Biomasse-Anlage von Schmidmeier trocknet im Werk am Bremer Hafen das Grünmalz in Darren. Diese Darren brauchen für die Trocknung jährlich über 70.000 MWh Wärme.
Daneben wird auch eine erhebliche Menge an elektrischem Strom benötigt. Beides ein teures und umweltschädliches Vergnügen – nutzt man Öl und Gas als Energieträger. Deshalb hat sich Avangard beim Neubau für die Energiequelle Biomasse entschieden.
Aus der Natur stammt das Heizmaterial – und sauber ist auch das, was aus dem Kamin kommt. Dafür sorgt bei allen Anlagen von Schmidmeier eine mehrstufige Rauchgasreinigung, die die Emissionswerte deutlich unter den gesetzlichen Vorgaben hält. Der Brennstoff Gebrauchtholz wird von einem Altholzverwerter in der direkten Nachbarschaft bezogen. So stärkt der Brennstoff zusätzlich zu seiner CO2-Neutralität auch die regionale Wertschöpfung.
Ein Unternehmen mit einem Wärmebedarf von rund 70.000 MWh jährlich zahlt aktuell etwa 4,5 Millionen Euro pro Jahr für Erdgas inklusive CO2-Steuer und aller Abgaben. Eine Gebrauchtholzanlage dagegen verursacht im Jahr Brennstoff- und Verbrauchskosten in Höhe von 700.000 Euro. Die Einsparung ermöglicht es, die neue Biomasseanlage aus dem laufenden Betrieb heraus zu finanzieren.
Viele Unternehmen aus den verschiedensten Branchen sind diesen Weg schon gegangen – und es werden täglich mehr: Vom Biotechnologieunternehmen in Oberbayern, das dadurch knapp 7.500.000 Kilogramm CO2 einspart, bis zum kommunalen Verwertungsbetrieb, der die Wärmeerzeugung aus Biomasse mit der Biomethanaufbereitung verknüpft.
„Unsere Auftragsbücher sind gut gefüllt“, berichtet Thomas Schmidmeier. Auch deshalb, weil sein Haus die ganze Palette der Biomasse-Energie anbietet: Neben der Holzenergie baut das Familienunternehmen auch hybride Lösungen, die Biomasse und Strom aus erneuerbaren Energien schlau kombinieren – beispielsweise als Hybridkessel oder einem Hybridkraftwerk, der Kombination aus Biomasseanlage und Großwärmepumpe.
Doch nicht nur das: Als Generalunternehmer kümmert sich Schmidmeier um mehr als den reinen Anlagenbau, sondern auch um Fördermittelbeschaffung, Genehmigungen oder regulatorische Themen. „Es ist wichtig, Unternehmen nicht nur punktuell auf ihrer Reise in eine CO2-neutrale Zukunft zu begleiten“, erklärt Schmidmeier. „Wir begleiten unsere Kunden deshalb in allen Themen – von der Brennstoffversorgung über den Betrieb der Anlage bis hin zur Ascheentsorgung.“ Seine Kunden freuen sich über die bewährte Technologie, den Klimaschutz und die Nutzung günstiger heimischer Energie. „Wer in Naturenergie investiert, kann auf jeden Fall eines“, merkt Thomas Schmidmeier an: „Der kann auch in Zukunft ruhig schlafen. Denn Krisen wie bei Öl und Gas – die gibt’s für unsere Kunden nicht mehr.“
schmidmeier.com