Das Saarland - Attraktiver Produktions- standort für Industrie-unternehmen

Oktober 2015 | Handelsblatt | Zukunft Deutschland

Das Saarland - Attraktiver Produktions- standort für Industrie-unternehmen

Saarland / Unternehmensbeitrag

Das Saarland ist ein bedeutender Wirtschaftsstandort mit der zweithöchsten Industriedichte in Deutschland. Damit das auch in Zukunft so bleibt und außerdem das Handwerk und der Dienstleistungssektor weiteres Entwicklungspotenzial haben, hat die saarländische Landesregierung vier große zusammenhängende Industriegebiete zum Masterplan Industrieflächen Saarland mit zusammen über 200 Hektar aufgestellt. Erschlossen und vermarket werden die vier Ansiedlungsflächen von der landeseigenen gwSaar Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Saar mbH.


Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger sieht im Masterplan Industrieflächen Saaarland eine „Stärkung und Profilierung des Saarlandes als Wirtschaftsstandort, weil alle vier Gebiete logistisch hervorragend angeschlossen sind, in der Nachbarschaft florierender Unternehmen liegen und hervorragend an das nationale und sich hervorragend in das europäische Verkehrsnetz einfügen“.


Auf der mit bisher erschlossenen 68 Hektar größten Masterplanfläche, dem Industriegebiet Lisdorfer Berg bei Saarlouis, eines der größten zusammenhängenden Industriegebiete in Südwestdeutschland, schießen derzeit die Produktionsstätten aus dem Boden. Bereits 32 Hektar Flächen und damit 47 Prozent sind vermarktet, unter anderem wird die Schweizer „Helvetia Packaging AG“ hier voraussichtlich 2016 die Produktion von Getränkeverpackungen aufnehmen. Allein die bis heute angesiedelten sechs Unternehmen wollen mindestens 650 Arbeitsplätze schaffen, weitere Verhandlungen laufen. Insgesamt 100 Hektar bebaubarer Flächen werden am GI Lisdorfer Berg zur Verfügung stehen, wenn der zweite Bauabschnitt erschlossen ist. Die erfolgreiche Vermarktung des Gebietes hat gute Gründe: Die optimale verkehrliche Anbindung sowohl an das deutsche als auch an das französische Autobahnnetz sowie die Lage innerhalb des EU-Fördergebietes sind selbstredende Argumente für dieses Industriegebiet.


Großer Nachfrage erfreut sich auch das mit 41 Hektar Ansiedlungsfläche zweitgrößten Industriegebiet Am Zunderbaum in Homburg und Kirkel. Unter anderem die renommierten „Michelin Reifenwerke KGaA“ haben hier ein Areal von 7 Hektar erworben. Am Zunderbaum werden Flächen ab 2.000 Quadratmetern angeboten. Thomas Schuck, Geschäftsführer der gwSaar: „Die rege Nachfrage auch bei größeren Unternehmen ist nicht verwunderlich, denn logistisch ist die Industriefläche zwischen Homburg und Kirkel optimal an den Verkehrsknotenpunkt A6/A8 angebunden.“

 


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