Technologien der Zukunft

April 2018 | Wirtschaftswoche | Technologien der Zukunft

Technologien der Zukunft

Ob im Alltag oder bei der Arbeit: Die neuen Technologien verändern unser Leben massiv. Und schon heute zeigt sich, wie sie künftig unser Leben bestimmen werden.

Francis Cepero, Director Vertical Market Solutions bei A1 Digital, der Digitaltochter der Telekom Austria Group.
A1 Digital / Anzeige

Digitalisierung steht für die digitale Revolution – oder zumindest für eine digitale Transformation. Entwicklungsschritte nehmen rasant an Fahrt auf und die Digitalisierung wird unter anderem die Art, wie wir künftig arbeiten, langfristig verändern. Aus diesem Grund ist es so wichtig, sich mit den Technologien von morgen auseinanderzusetzen. Einige werden uns für lange Zeit begleiten und hier lohnen sich Investitionen auch für den Mittelstand.

Netzinfrastruktur

Ab 2020 soll in Deutschland das Hochgeschwindigkeitsnetz 5G flächendeckend aufgebaut werden und LTE ablösen. Damit werden schnellere Datenverbindungen und höhere Bandbreiten ermöglicht. 5G erlaubt beispielsweise permanente Datenverbindungen per Funk bei gleichzeitig geringerem Energieverbrauch. Always on – eine wichtige Voraussetzung für alle weiteren Digitalisierungsschritte.

Internet der Dinge

Das Internet der Dinge (IoT von „Internet of Things“) spielt in der Industrie eine immer größere Rolle. Sensoren und Chips ermöglichen in Werkhallen, bei Bauvorhaben oder im Einzelhandel eine Kontrolle von Fertigungsprozessen oder steigern den Kundenservice. IoT bringt zudem viele Vorteile bei Wartung, Service und Sicherheit. Künftig wird es immer weniger Geräte geben, die nicht mit dem Internet verbunden sind.

Machine to Machine

Maschinen lernen, miteinander zu sprechen. Das kann ein Drucker sein, der automatisch Tinte bei einer Online-Plattform bestellt. Aber vor allem sprechen künftig industrielle Fertigungsmaschinen unter- und miteinander, um zum Beispiel Bestellprozesse von Rohstoffen durchzuführen oder bei Bedarf Kontakt mit dem Support aufzunehmen und Wartungen automatisch zu starten. Das spart turnusmäßige Kontrollen.

Die Cloud wird größer

Clouddienste werden ein immer wichtigerer Faktor der Industrie, zum Beispiel, um IT-Abteilungen zu entlasten: Software muss nicht mehr an jedem Arbeitsplatz vor Ort installiert werden, sondern kommt aus der Cloud – und bleibt so immer automatisch auf dem neuesten Stand. Auch die Anschaffungskosten für Hardware reduzieren sich, da Serverleistungen flexibel und nach Bedarf skaliert werden können.

Künstliche Intelligenz

Wenn möglichst viele Daten in digitaler Form vorliegen, lassen sich Abläufe automatisieren. Inzwischen können dank künstlicher Intelligenz viele Entscheidungen von Maschinen ohne Zeitverlust getroffen werden. Durch Bild-, Text- und Spracherkennung werden selbst große Datenmengen in jeglicher Form automatisch digitalisiert, analysiert, bearbeitet und genutzt. Bot-Systeme können zum Beispiel schon jetzt im Support unterstützen – oder automatisierte Aufgaben im Bewerber-Management übernehmen.

Virtual und Augmented Reality

Technologiekonzerne setzen verstärkt auf virtuelle Realitäten (VR), also auf eine künstliche Welt, in die der Nutzer eintauchen kann. Augmented Reality (AR) spendiert der realen Umgebung eine zusätzliche digitale Ebene. Mitarbeiter von Unternehmen werden mit einer entsprechenden Datenbrille an einem sicheren Ort für Tätigkeiten in gefährlichen Umgebungen geschult. Ingenieure können Drohnen oder Roboter zu Bohrinseln oder in unwegsames Gelände schicken und aus der Ferne reparieren, als wären sie vor Ort. Ob im Handel, der Produktion oder in der Bildung: VR und AR werden eine wichtige Rolle einnehmen.


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