Innovationen für die Mobilität von morgen

Die Zukunft der Mobilität beginnt heute. Die Technikschmiede IAV gestaltet sie als führender Entwickler für Elektromobilität und autonomes Fahren mit.
Zukunft der urbanen Mobilität: autonome Elektrobusse
Zukunft der urbanen Mobilität: autonome Elektrobusse
IAV Beitrag


Fast lautlos schnurrt der kleine Bus durch die Schluchten der Hamburger HafenCity. Umfährt Hindernisse, bremst für Fußgänger und meistert jede Kreuzungssituation. Das Besondere: Das Fahrzeug fährt ohne Fahrer. Erprobt wurde es im vergangenen Jahr im Rahmen des Forschungsprojekts HEAT (Hamburg Electric Autonomous Transportation). Damit der autonome Transport klappt, kommuniziert der Bus mit einer von Siemens installierten Streckensensorik, etwa an Ampeln. Zusätzlich verfügt das Fahrzeug über eigene Sensoren, mit denen es seine Umwelt wahrnimmt. Ziel des Projekts war es, den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs in Hamburg voranzutreiben. Autonome Kleinbusse können zum Beispiel in Randgebieten Mobilitätslücken schließen und den privaten Pkw ersetzen. Ein Beitrag zur nachhaltigen Verkehrswende.
 

Nachhaltige Mobilität von IAV

 

Technisch federführend beim Projekt HEAT war das Unternehmen IAV. „Mit HEAT gelingt es uns, ein vollautomatisiertes Shuttle in der belebten Hamburger HafenCity sicher zu bewegen“, sagt Matthias Kratzsch, CEO von IAV. „HEAT zeigt, wie die nachhaltige, nutzerorientierte Mobilität von morgen aussehen kann – eine Zukunft, die IAV als Tech Solution Provider maßgeblich mitgestaltet.“ Das Unternehmen, Start-up-Ausgründung der TU Berlin, entwickelt seit über 35 Jahren innovative Konzepte und Technologien für zukünftige Fahrzeuge. Dabei ist IAV bereits frühzeitig in die Elektromobilität und das autonome Fahren eingestiegen und heute einer der führenden Entwicklungsdienstleister auf diesen Gebieten. Beispiel Elcty: ein Bausatz, mit dem Dieselbusse auf Elektroantrieb umgestellt werden können – günstiger und nachhaltiger als die Anschaffung neuer Busse. Verkehrsbetriebe stellen so ihre Flotte einfacher auf Batteriebetrieb um. Stichwort Batterien: Hier entwickelt IAV neue Akkus, die leichter recycelt werden können, und leistet so einen weiteren technologischen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität. Besonderer Clou: Auch bereits bestehende Batterien lassen sich nachträglich auf Effizienz und Nachhaltigkeit trimmen.
 

Cybersecurity fürs Auto

 

Moderne Autos sind rollende Computer. Und sie sind immer online: vom Navigationsgerät über die Verbindung mit dem Smartphone bis zu Software-Updates, die vom Hersteller per Funk aufgespielt werden. Mit dem Durchbruch des autonomen Fahrens wird sich das noch verstärken. Doch die Verbindung mit der Umwelt birgt auch Gefahren. Autos können schon heute gehackt werden. Cybersecurity wird damit auch für die Autowelt zum Thema. IAV liefert hierzu eine innovative Lösung: Das Automotive Cyber Defense Center (ACDC) ermöglicht es Fahrzeugherstellern, die Sicherheit ihrer Fahrzeuge zu gewährleisten. Die Software-Lösung, bereitgestellt von IAV, überwacht permanent den Status eines Fahrzeuges und greift ein, wenn ein Angriff droht.
 

Talente gesucht

 

Damit tritt der bislang eher im Hintergrund wirkende Entwickler IAV ins Rampenlicht der Mobilitätswelt. „Wir erfinden uns gerade neu“, sagt CEO Matthias Kratzsch. „In Zukunft werden wir auch dann im Spiel sein, wenn das Auto schon auf der Straße ist.“ Zum Beispiel mit innovativen Lösungen wie ACDC. Damit das gelingt, pflegt IAV bis heute seine Start-up-Kultur. Und sucht dafür jede Menge Talente. Über 400 offene Stellen bietet die Karriereseite von IAV. Gefragt sind helle und begeisterungsfähige Menschen, die die Innovation der Mobilität vorantreiben wollen, sagt Matthias Kratzsch: „Intelligente Autos brauchen intelligente Köpfe.“

www.iav.com

 

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