»Creating the new energy world«

April 2020 | Wirtschaftswoche | Green Economy

»Creating the new energy world«

The Smarter E Europe: Wenn Strom, Wärme und Verkehr zusammenwachsen

Erneuerbar, dezentral und digital – die neue Energiewelt gestalten!
Solar Promotion GmbH / Anzeige

Die Sektorkopplung ist das Schlüsselkonzept für die Energiewende. The smarter E Europe, Europas größte energiewirtschaftliche Plattform, informiert über sektorübergreifende Lösungen für Photovoltaik, Energiespeicher und Elektromobilität, über Konzepte rund um die neue Energiewelt, technische Innovationen und neue Geschäftsmodelle. Unter dem Motto „Creating the new energy world“ vereint The smarter E Europe vier parallel stattfindende Energie-Fachmessen und Konferenzen.


Ein Baustein für die Sektorkopplung sind Smart Meter, internetfähige Stromzähler, bestehend aus einer Messeinrichtung sowie einem „Smart Meter Gateway“ für den Datenschutz und eine sichere Kommunikation. „Intelligente Messsysteme sind die Schlüsseltechnologie für die Digitalisierung der Energiewende“, so das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Die digitale Infrastruktur ermöglicht zudem etwa das lastabhängig gesteuerte Laden von Elektrofahrzeugen und kann damit Kosten für einen sonst benötigten Netzausbau vermeiden. In der Diskussion über die Energiewende rücken auch Smart Grids zunehmend in den Fokus. Die intelligenten Stromnetze von morgen werden sowohl dezentrale Einspeisungen als auch den flexiblen Verbrauch intelligent, effizient und zuverlässig koordinieren. Ein wichtiger Aspekt mit Blick auf die Versorgungssicherheit und Netzstabilität.

 

Energiespeicher und Wärmepumpen im Trend

 

Auch Batterien und Speichersysteme helfen das Energiesystem zukunftsfähig zu machen. Mit ihnen kann elektrische Energie über den direkten Verbrauch hinaus genutzt werden – und mit einer hohen Eigenverbrauchsquote senken die Nutzer ihre Energiekosten. Das gilt sowohl für Privathaushalte als auch für Unternehmen. Sogenannte Nulleinspeise-Anlagen regeln bei schwachem Netzanschluss, dass keine Einspeisespitzen aus erneuerbaren Energien ins Netz fließen, führen gemeinsam mit Batteriespeichern zur vermehrten Autarkie der Energieversorgung und tragen entscheidend zur Energiewende bei. Im Trend liegt auch die Nutzung von eigenem Solarstrom zur Wärmeerzeugung, beispielsweise über Wärmepumpen.

 

Kombination aus Photovoltaik und Elektromobilität schafft neue Möglichkeiten

 

Gerade für die „Post-EEG Zeit“ nach dem 1. Januar 2021 ist eine Kombination aus Photovoltaik (PV) und Elektromobilität interessant. Ab dann läuft für viele PV-Altanlagen nach 20 Jahren die staatlich garantierte Einspeisevergütung aus. Ein möglichst hoher Eigenverbrauch des gewonnenen Stroms aus der PV-Anlage ist vielfach die attraktivste Lösung: Über ein Elektroauto als neuer Verbraucher sowie die Nachrüstung mit einem Speichersystem mit intelligentem Energiemanagement lässt sich der Anteil des selbstgenutzten PV-Stroms stark erhöhen. So kann eine 17 Quadratmeter (qm) große PV-Anlage mit einer Leistung von 3,25 kWp (= Kilowatt peak) jährlich genügend Strom liefern, um ein E-Auto rund 18.000 Kilometer (km) emissionsfrei zu betreiben. In vielen Fällen bietet es sich an, auch Parkplätze via Carports zur Solarstromerzeugung zu nutzen und mit Wallboxen für das Laden von E-Fahrzeugen auszurüsten.

 

Sektorkopplung hautnah erleben

 

Eine saubere und sichere Energieversorgung braucht einen intelligenten Mix von zentralen und dezentralen Lösungen, um kalkulierbar und zukunftsfähig zu sein: The smarter E Europe bietet die Möglichkeit, über neue Geschäftsmodelle, Innovationen und Technologien rund um die Sektorkopplung aus erster Hand zu informieren. Weitere Informationen dazu gibt es unter:

 

www.TheSmarterE.de