Wundschutz neu gedacht

Ein Beitrag von Hansaplast

Dr. Ernesto Osorio verantwortet bei der Beiersdorf AG die globale Forschung & Entwicklung für Hansaplast, Elastoplast und CURITAS
Dr. Ernesto Osorio verantwortet bei der Beiersdorf AG die globale Forschung & Entwicklung für Hansaplast, Elastoplast und CURITAS
Hansaplast Beitrag

Herr Dr. Osorio, eine Studie zeigt: 581 Prozent der Verbraucher nutzen kein Pflaster. Warum?

Viele glauben, Luft sei besser für die Wunde. Andere unterschätzen kleine Verletzungen oder haben noch nicht das passende Produkt gefunden. Dabei ist selbst bei kleinen Wunden ein verlässlicher Schutz wichtig, um äußere Einflüsse und Verunreinigungen fernzuhalten und die natürliche Heilung nicht zu stören. 
 

Was sagen Sie zur Annahme, eine Wunde müsse „atmen“?

Atmungsaktivität ist wichtig – aber die Wunde muss trotzdem geschützt werden. Ein gutes Pflaster muss atmungsaktiv sein und zugleich zuverlässig schützen. Wird es unter dem Material zu feucht, kann das die Heilung beeinträchtigen. Es ist immer ein Balanceakt zwischen Feuchtigkeitsregulierung und sicherem Schutz.
 

Warum verzichten dennoch viele auf klassische Pflaster?

Komfort und Optik spielen eine große Rolle. Manche empfinden herkömmliche Pflaster als unelastisch oder störend sichtbar. Deshalb haben wir neue, unsichtbare Wundversorgungsformate entwickelt – ein Sprühpflaster und ein Flüssigpflasterkonzentrat. Beide bieten Schutz, ohne im Alltag zu stören, und sprechen auch aktive Menschen an, die Wert auf Bewegungsfreiheit, Diskretion und einfache Anwendung legen. Gerade in Situationen, in denen ein klassisches Pflaster als unpraktisch empfunden wird, bieten die neuen Formate eine Alternative.

 6_Zweite-haut-Schutz-Flüssig-Plaster-Konzentrat.jpg
 7_Zweite-Haut-Schutz_Sprühpflaster.jpg

Was zeichnet das Sprühpflaster aus?

Es eignet sich für nicht blutende, oberflächliche Alltagsverletzungen. Es ist schnell appliziert, trocknet rasch und bildet einen zu 100 Prozent unsichtbaren, flexiblen Schutzfilm. So bietet das Pflaster maximale Bewegungsfreiheit und fühlt sich wie eine zweite Haut an. Unterschiedlich große Wundflächen lassen sich damit unkompliziert und schnell versorgen – egal ob zu Hause, unterwegs oder bei Sportund Outdoor-Aktivitäten. Zudem besteht die Dose des Sprühpflasters – ohne Sprühkopf und Ventil – aus 100 Prozent recyceltem Material.
 

Und das Flüssigpflaster?

Es ist ideal für kleine, präzise Wunden, etwa am Nagelbett. Der Applikator ermöglicht punktgenaues Auftragen. Auch hier entsteht ein transparenter, wasserfester und flexibler Schutzfilm.
 

Unterscheiden sich die Formeln?

Beide basieren auf derselben Formel, die des Sprays ist durch ein Patent geschützt. Ethylcellulose bildet den Schutzfilm, Rizinusöl und Glycerin sorgen für Flexibilität und wasserabweisende Eigenschaften. In Kombination entsteht ein transparenter, elastischer Schutzfilm.
 

Warum ist dieser Schutzfilm so wichtig?

Der Schutzfilm übernimmt eine der wichtigsten Aufgaben der Haut: Es bildet eine mechanische Barriere. Es verhindert, dass Verunreinigungen in die Wunde eindringen, die zu Infektionen führen können.

hansaplast.de

1. Nutzungs- und Einstellungsstudie zu herkömmlichen Pflastern, durchgeführt von Mindline (Dezember 2021) in Australien, Indonesien, Mexiko und Deutschland; n = 6289
 

Nächster Artikel