»Bei Hämorrhoiden hilft die Sklerotherapie«

Beitrag kreussler PHARMA

DR. MED. G. KOLBERT, Koloproktologe im End- und Dickdarmzentrum in Hannover
DR. MED. G. KOLBERT, Koloproktologe im End- und Dickdarmzentrum in Hannover
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Hämorrhoiden hat jeder, und das ist auch gut so. Die ringförmig angelegten Blutgefäßpolster befinden sich am Übergang von Mastdarm zum Analkanal und dichten den Enddarm ab. Vergrößerte Hämorrhoiden führen bei jedem zweiten Erwachsenen im Laufe des Lebens zu Beschwerden. Was es mit diesem sogenannten Hämorrhoidalleiden auf sich hat, erklärt Dr. med G. Kolbert, Koloproktologe im End- und Dickdarmzentrum in Hannover.


Wann sollte man zum Arzt gehen?

Bei Hämorrhoidalleiden können Beschwerden wie Blutungen beim Stuhlgang und Juckreiz auftreten. Bei Blutungen aus dem After sollte man auf jeden Fall zum (Kolo-)Proktologen gehen, da ernstere Erkrankungen ausgeschlossen werden müssen. Die notwendigen Untersuchen sind nicht schmerzhaft, auch wenn sie teils als etwas unangenehm empfunden werden.
 

Wie kann man Hämorrhoidalleiden behandeln?

Zur erfolgreichen Behandlung der frühen Stadien hat sich seit vielen Jahren die Sklerotherapie bewährt: Ein Arzneimittel wird unter die Schleimhaut der Hämorrhoiden gespritzt, dies führt zu einer gewünschten Reaktion des Gewebes und lässt die Beschwerden schwinden. Man spürt in der Regel nichts von der Behandlung, da in diesem Bereich keine Schmerznerven vorhanden sind. Direkt nach der Therapie kann man wieder seinen normalen Aktivitäten nachgehen.
 

Kommen die Schmerzen wieder?

Das Hämorrhoidalleiden ist häufig eine wiederkehrende Erkrankung, daher können auch nach einer erfolgreichen Therapie im Laufe der Zeit erneut Beschwerden auftreten. Die Sklerotherapie kann jedoch jederzeit wiederholt werden. In Verbindung mit einem gesunden Lebensstil kann man die Erkrankung gut in den Griff bekommen.
 

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