Rheuma: Natur hilft gegen den Schmerz

Dezember 2015 | Die Zeit | Volkskrankheiten

Rheuma: Natur hilft gegen den Schmerz

Über 100 Jahre Radontherapie in Bad Kreuznach

Gesundheit und Tourismus für Bad Kreuznach GmbH / Unternehmensbeitrag

„Ohne die Radontherapie wäre mein Leben anders verlaufen. Ich wäre berufsunfähig geworden, der Schmerz hätte mir die Lebensfreude genommen“, stellt Angelika Krziwon fest, die seit vielen Jahrzehnten auf die Schmerzlinderung im Bad Kreuznacher Radonstollen vertraut.  Für die ehemalige Verwaltungsangestellte aus Nordrhein-Westfalen ist das rheinland-pfälzische Heilbad Bad Kreuznach zur zweiten Heimat geworden. Sie leidet unter einer noch unheilbaren chronischen rheumatischen Erkrankung: Morbus Bechterew. Diese  gehört zum Formenkreis der rheumatischen Leiden. Medizinisch Spondylitis ankylosans  genannt, handelt es sich um eine chronisch verlaufende entzündlich-rheumatische Erkrankung, die sich vor allem an der Wirbelsäule auswirkt. Entzündungen der Wirbelgelenke, der Gelenke zwischen Wirbeln und Rippen sowie zwischen Kreuz- und Darmbein können die fortschreitende Verknöcherung der Gelenke und damit Versteifung der Wirbelsäule zur Folge haben. Diese Krankheit begleitet die Patienten ein Leben lang und ist oft mit fast unerträglichen Schmerzen verbunden.  Der Griff zum Schmerzmittel kann langfristig neue Probleme bringen: zum Beispiel innere Blutungen, häufig mit Todesfolge.

 

Es ist die Inhalationskur im Bad Kreuznacher Radonstollen, die vielen Rheumakranken das Leben mit ihrem chronischen Leiden erleichtert.

 

„Am Ende der Radonkur bin ich schmerzfrei und diese Wirkung hält einige Monate an“, berichtet Angelika Krziwon. Bereits  1912 wurde der Stollen in einem Berg am Rand des Kreuznacher Kurgebietes in Betrieb genommen. In fast staubfreier Atemluft inhalieren die Patienten hier das radioaktive Edelgas Radon unter ärztlicher Kontrolle  und berichten von einer monatelang anhaltenden Schmerzreduktion. Eine aktuelle Studie der Europäischen Arbeitsgemeinschaft für Radonheilbäder (Euradon) stellt den Zusammenhang zwischen Radontherapie und der Reduzierung von Schmerzmitteln dar.

 

Die Therapie in Bad Kreuznach kombiniert die Inhalationssitzung im Radonstollen mit Bädern und Heilerde-Packungen. Dazu kommt gezielte Bewegungstherapie im Thermalwasser. Acht bis Zehn einstündige Inhalationssitzungen im Stollen sind die Regel. Die Bäder im Mineralwasser unterstützen diesen Effekt ebenso wie die Heilerde-Packungen. Das Crucenia Gesundheitszentrum und das Thermalbad bieten hierfür ideale Bedingungen.

 

Voraussetzung für die Kur ist die ärztliche Verordnung durch den Badearzt, der einen Therapieplan erstellt. Der Bad Kreuznacher Radonstollen steht unter der ärztlichen Leitung eines Nuklearmediziners, der die indikationsgerechte Verordnung und die fachgemäße Durchführung der Therapie sicherstellt. Informationen, Vermittlung eines Arzttermins  und Buchung erfolgen ebenso wie alle Anwendungen im Crucenia Gesundheitszentrum.

 

KONTAKT

Bäder und Physiotherapie: Crucenia Gesundheitszentrum 

www.crucenia-gesundheitszentrum.de,  T 0671/ 83600121

Radonstollen: ACURADON,  Tel. 0671/ 93 1234

 

 

www.acuradon.de