Der Markt für betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist in Bewegung: Immer mehr Anbieter von Massagesesseln drängen mit ihren Produkten gezielt in diesen Bereich und werben damit, die passende Lösung für Entspannung am Arbeitsplatz zu sein. Gleichzeitig steht das BGM in vielen Unternehmen angesichts der wirtschaftlich angespannten Lage in Deutschland aktuell auf dem Prüfstand; vielerorts wird das Thema erst einmal zurückgestellt. Gerade deshalb lohnt sich ein genauer Blick: Nicht jedes Entspannungsangebot hält, was es verspricht. Der Unterschied liegt im Konzept selbst.
ERWARTUNGEN AN MODERNE ENTSPANNUNGSSYSTEME
Wer ein Entspannungsangebot für Mitarbeitende einführt, erwartet messbare Effekte. Diese sollten sich in reduziertem Stress, idealerweise sinkenden Fehltagen und einer besseren Konzentrations- sowie Leistungsfähigkeit äußern. Gewöhnliche Massagesessel lösen zwar muskuläre Verspannungen – doch Stress entsteht im Kopf, nicht nur im Rücken. Wer ausschließlich den Körper fokussiert, kuriert eher ein Symptom, aber nicht die Ursache.
DIE GANZHEITLICHE ENTSPANNUNG: BRAINLIGHT – KOMBINATION AUS MASSAGE UND AUDIO-VISUELLER STIMULATION
Hier greift ein anderer und bewährter Ansatz, den die Entwickler von brainLight seit über 35 Jahren verfolgen: Die Systeme setzen auf audio-visuelle Stimulation. Durch speziell aufeinander abgestimmte Lichtimpulse und Tonfrequenzen wird die Gehirnaktivität beeinflusst, was die Nutzer in einen Zustand tiefer, mentaler Entspannung versetzen kann. Eine auf das Programm abgestimmte Shiatsu-Massage löst parallel dazu körperliche Verspannungen. Ein ganzheitlicher Ansatz, der in dieser Form weltweit einzigartig ist.
WAS DIE WISSENSCHAFT DAZU SAGT
Eine Studie von Prof. Dr. Argang Ghadiri (Professor für Betriebliches Gesundheitsmanagement an der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft Bremen), David-Lennart Sturz (Doktorand an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg) und Dr. Hadjar Ghadiri-Mohajerzad (Postdoc am Deutschen Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen, Bonn) untersuchte die Wirkung audio-visueller Stimulation an mehr als 390 Berufstätigen. Die im International Journal of Environmental Research and Public Health veröffentlichten Ergebnisse zeigen einen signifikanten Zusammenhang zwischen einer regelmäßigen Anwendung und verbesserter mentaler Gesundheit, einem geringeren Burnout-Risiko sowie höherem Work Engagement – also genau jenen Kennzahlen, an denen sich BGM-Programme messen lassen müssen.
VOR- UND NACHTEILE IM VERGLEICH
Reine Massagesysteme punkten mit einem niedrigeren Einstiegspreis und einem sofortigen körperlichen Wohlgefühl, das auch ohne Erklärung funktioniert. Ihr Nachteil: Die Wirkung lässt schnell nach, da die mentale Komponente von Stress unberührt bleibt. Audio-visuelle Systeme erfordern eine etwas höhere Anschaffungsinvestition und eine kurze Einführung der Nutzer. Dafür zeigen sie laut Studienlage einen nachhaltigeren Effekt auf das Wohlbefinden, weil sie Geist und Körper gleichzeitig adressieren.
FAZIT
Wer BGM ernst nimmt, sollte nicht nur den Körper, sondern auch den Geist der Mitarbeitenden in den Blick nehmen. Statt sich auf bloße Massage zu verlassen, lohnt sich für BGM-Koordinatoren der Blick auf ganzheitliche Konzepte, die Körper und Geist gleichermaßen ansprechen.
Mehr Informationen zu brainLight unter brainlight.de Link zur Studie unter pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9367809