Mit dem Kinderwunsch nach Österreich

Juli 2015 | Die Zeit | Kinderwunsch

Mit dem Kinderwunsch nach Österreich

Unsere österreichischen Nachbarn haben seit Anfang des Jahres gelockerte Gesetze zur Fortpflanzungsmedizin und geben somit vielen Paaren neue Hoffnung.

IVF Zentren Prof. Zech–Bregenz / Anzeige

Krankheiten, Umweltgifte, zunehmendes Alter – die Liste mit Gründen für eine ungewollte Kinderlosigkeit ist lang. Hinzu kommt die steigende Anzahl neuer Lebensgemeinschaften wie etwa lesbische Paare, denen es die Gesetze zur Fortpflanzungsmedizin in vielen europäischen Ländern schwer machen, den Kinderwunsch zu erfüllen. Für viele Paare ist deshalb der Weg ins europäische Ausland die einzige Hoffnung auf die Erfüllung ihres Herzenswunsches. Doch leicht ist dieser Schritt gewiss nicht. Sprachbarrieren und auch die Reisekosten können im ersten Moment sehr abschreckend sein.


Was viele jedoch nicht wissen: Die länderspezifischen Gesetze zur Fortpflanzungsmedizin werden regelmäßig angepasst und erweitert. So ist in Deutschland das vorsorgliche Einfrieren von unbefruchteten Eizellen erlaubt – besser bekannt unter dem Begriff „Social Freezing” - z.B. im Zentrum Prof. Zech in Köln. Unsere direkten Nachbarn in Österreich sind Anfang des Jahres noch einen Schritt weitergegangen und haben ein neues Gesetz zur Fortpflanzungsmedizin verabschiedet. Es enthält sowohl Lockerungen als auch deutliche Erweiterungen der bisherigen Regelungen und ermöglicht Paaren damit neue Chancen bei der Behandlung von ungewollter Kinderlosigkeit.


Was hat sich in der Alpenrepublik konkret getan? Zunächst ist auch eine Behandlung mit Eizellspende in Österreich möglich. Hiervon profitieren insbesondere Frauen, bei denen die Qualität der eigenen Eizellen für eine künstliche Befruchtung nicht ausreicht. Außerdem ist nun auch die Samenspende für alle Behandlungsmethoden zulässig – auch für die In-Vitro-Fertilisierung (IVF). Bisher durften Samenspenden nur für die Insemination angewendet werden – also der Spendersamen lediglich in die Gebärmutterhöhle gebracht, um auf diesem Weg die Eizelle zu befruchten.


Einen weiteren Spitzenplatz belegt Österreich beim Thema Offenheit: Reproduktionsmedizin kann ab sofort auch homosexuellen Frauen zum Wunschkind verhelfen, die miteinander in einer Lebensgemeinschaft oder eingetragener Partnerschaft leben. Auch für jene Paare ist eine Samenspende in Österreich möglich. Für viele Paare außerdem wichtig: die genetische Abklärung mittels Prä-Implantations-Diagnostik (PID). Im Zuge einer Kinderwunschbehandlung werden genetische Störungen am Embryo vor dessen Transfer in die Gebärmutter abgeklärt. Auch das ist in Österreich mit den neuen Gesetzen möglich. Damit zählt unser Nachbar beim Thema Kinderwunschbehandlung mittlerweile zu den liberalsten Ländern Europas.


Aus Sicht deutscher Kinderwunschpaare eine Möglichkeit, wie diese entsprechend ihrer individuellen Situation zum langersehnten Elternglück gelangen können: Es gibt keine Sprachbarrieren und die Anreise ist überschaubar. Österreich ist bekannt für seine erholsamen Urlaubsregionen und sein vielfältiges Kultur-Angebot, sowie für hohe medizinische Standards, z.B. in den IVF Zentren Prof. Zech in Bregenz und Salzburg. Mit Behandlungen in einer angenehmen und fürsorglichen Atmosphäre fallen meist auch alle Anspannungen bei den
Paaren ab.

 


www.ivf.at