Ein gutes Gefühl: Vorsorge zur ewigen Ruhe im Wald

Im FriedWald kann schon zu Lebzeiten ein Baum für die letzte Ruhe ausgesucht werden – ein erleichterndes Gefühl für einen selbst und die Angehörigen.

Die Natur sorgt für die Grabpflege: Im Einklang mit den Jahreszeiten schmückt der FriedWald-Förster die Beisetzungsstelle.
Die Natur sorgt für die Grabpflege: Im Einklang mit den Jahreszeiten schmückt der FriedWald-Förster die Beisetzungsstelle.
friedwald Beitrag

Im Wald spazieren gehen, das beruhigt und entspannt uns Menschen. Hier können wir freier und besser atmen, hier können wir zur Ruhe kommen und sinnieren. Dadurch ergeben sich oft ganz neue Antworten auf die Frage nach dem, was wirklich wichtig im Leben ist – und was vielleicht danach kommt. Die tröstliche Erfahrung innerhalb der Natur bringt auch immer mehr Menschen dazu, sich für eine Waldbestattung zu interessieren: Mittlerweile möchte jede Vierte beziehungsweise jeder Vierte unter einem Baum im Wald die letzte Ruhe finden, wie eine Studie von Aeternitas e. V. im September 2022 ergab.

Diese Möglichkeit bietet FriedWald inzwischen an fast 80 Orten in Deutschland. Die FriedWald-Standorte sind nach öffentlichem Recht genehmigte Friedhöfe im Wald. In ihnen ruht die Asche von Verstorbenen in biologisch abbaubaren Urnen unter Bäumen. Für die Grabpflege sorgt im Wald ganz allein die Natur: Gestecke, Kerzen und Grabsteine passen nicht in die natürliche Umgebung. Auch das Dekorieren der Grabstellen mit Blättern, Ästen, Zapfen und Ähnlichem aus dem Wald stört das natürliche Bild. Grabschmuck ist im FriedWald deswegen nicht erlaubt. Dafür zieren – je nach Jahreszeit – Moose, Farne, Wildblumen, buntes Laub oder Schnee das Baumgrab.

Letzte Ruhe in der Natur

Welche Rituale die Beisetzung in einem FriedWald begleiten, das ist den Wünschen der Verstorbenen und ihrer Angehörigen weitgehend überlassen. Christliche Beisetzungen sind im FriedWald ebenso üblich wie Bestattungen ohne geistlichen Beistand. Manche Menschen beschließen, die Beisetzung allein durch die Familie und Freunde zu gestalten oder sich von einer Trauerrednerin oder einem Trauerredner Unterstützung zu holen. Auch Musik ist zentrales Element vieler Abschiede. Sie kann vom Tonband kommen oder auch von einer Band live im Wald gespielt werden.

Nach der Beisetzung macht auf Wunsch ein Namensschild am Baum auf die Grabstätte aufmerksam. So ist der Ort des Gedenkens gut auffindbar. Zudem sind alle Baumgrabstätten gekennzeichnet und in Registern beim Friedhofsträger und bei FriedWald eingetragen. An den Hauptzugangswegen stehen Waldtafeln. Die Tafeln weisen auf die Besonderheit des Ortes hin und helfen mit einer Übersichtskarte bei der Orientierung im Wald.

Die letzten Angelegenheiten regeln

Was viele nicht wissen: Im FriedWald kann bereits zu Lebzeiten der eigene Baum ausgesucht werden. Angehörige müssen sich im emotionalen Ausnahmezustand dann nicht noch um diese offene Frage kümmern, sondern finden alles wohlgeordnet vor. Im Wald bekommt ihre Trauer einen tröstenden Rahmen und sie schöpfen Zuversicht – an einem Ort, an dem sich die Verstorbene oder der Verstorbene schon zu Lebzeiten wohlgefühlt hat.

Das Wissen darum, wo einmal ihre letzten Ruhestätte sein wird, verleiht vielen Menschen ein befreiendes Gefühl. Auch mit Blick auf die Hinterbliebenen: Es tut gut zu wissen, dass sie im Bestattungswald einen angemessenen und tröstlichen Rahmen für ihre Trauer haben werden. Noch stärker wird dieses Gefühl, wenn die Familie sich gemeinsam für einen Baum im FriedWald entscheidet. Dieser kann dann über Generationen hinweg als Ort des Trostes genutzt werden.

Kostenloses Infomaterial anfordern

Doch wie genau läuft eine Beisetzung im FriedWald ab? Wo finde ich den nächsten FriedWald? Welche Grabarten gibt es? Und wie suche ich mir einen Baum bereits zu Lebzeiten aus? Antworten auf Fragen wie diese bietet das kostenlose Infomaterial, das FriedWald auf Wunsch ganz bequem nach Hause schickt. Jetzt kostenlos Infomaterial bestellen: www.friedwald.de/infomaterial

www.friedwald.de

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